Coronavirus: Im Fitnessstudio Be Fit trainieren Mitglieder im Zelt

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Fit werden für den Kampf gegen Corona: Das Studio Be Fit, Am Güterbahnhof 2, bietet ab sofort auch Outdoor-Fitnesstraining an. Denn: Im Freien fühlt man sich derzeit wohler als drinnen.

Dorsten

, 27.05.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ich danke der Stadt Dorsten für die schnelle Genehmigung des Außenbereichs und die Abnahme des Zeltes“, sagt Inhaber Heiko Gratzki. „Aktuell fällt einem Teil unserer Mitglieder der Einstieg ins Gruppentraining draußen leichter als drinnen. Im Freien fühlt man sich derzeit generell wohler als in geschlossenen Räumen.“

Festzelt wurde funktional neu ausgerichtet

Für das Outdoor-Training im Be Fit wurde ein Festzelt funktional neu ausgerichtet. Wo sonst Partys stattfinden, laufen jetzt Kurse, wo sonst das Bier fließt, werden jetzt Sixpacks trainiert. Das Dach des Festzeltes schützt vor Regenschauern und bietet Schatten beim Freilufttraining. Die Seitenwände können geöffnet werden, um das Freiluft-Feeling zu ermöglichen. Ein Sichtschutzzaun schützt das Areal rundum, auch vor Blicken von Passanten.

Platz für Kurse und Gerätetraining

Das Zelt bietet 150 Quadratmeter Kursfläche und einen 100 Quadratmeter großen Gerätebereich. „Weil die Ausgangstür zum Outdoorbereich nicht breit genug war, mussten wir die Geräte fürs Krafttraining im Studio demontieren und im Zelt wieder zusammenbauen“, beschreibt die Marketing-Beauftragte Natalia Bauer die Herausforderung, die vor dem Be Fit-Team stand.

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Aber die Mühe hat sich gelohnt: Die Kunden von Be Fit nehmen das Open-Air-Angebot sehr gern an. Hier werden Kurse für Rücken, Wirbelsäule und Bauch angeboten, ebenso funktionelles Training. Aufgrund der Corona-Problematik werden ausdauerintensive Kurse vorerst noch ausgesetzt.

Jedes zweite Gerät ist gesperrt

Auch im Studio darf unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wieder trainiert werden. Eine generelle Maskenpflicht für Trainierende besteht nicht, wird jedoch von Be Fit empfohlen. Jedes zweite Gerät ist gesperrt, damit der Sicherheitsabstand passt. „Die Abstandsregelung war in einigen Bereichen nicht überall leicht umzusetzen“, beschreibt Heiko Gratzki. „Ich möchte mich bei meinem Team bedanken – alle haben tatkräftig beim Verrücken der Geräte mit angepackt und beim Absperren geholfen.“ Die Geräte werden – wie es auch schon vor Corona vor allem im Cardio-Bereich üblich war – nach der Benutzung an den Kontaktflächen desinfiziert.

Umkleiden und Duschen können genutzt werden

Umkleiden und Duschen können unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung seit Beginn der Woche wieder benutzt werden. „Für das allgemein gute Gelingen des Trainingsbetriebes ist an dieser Stelle auch den Mitgliedern für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelung ausdrücklich zu danken“, ergänzt Natalia Bauer.

Besonders wichtig ist dem Be Fit-Team, dass schon fünf Reha-Sport-Kurse pro Woche auf die Beine gestellt werden konnten, da bei den Teilnehmern im medizinischen Bereich der Bedarf an Bewegung und Training am nötigsten war. „Man kann aber auch merken, dass die Begegnungen und sozialen Kontakte im Studio den Mitgliedern beinahe ebenso gefehlt haben, wie das regelmäßige Training“, so die Studioleiterin Sonja Schnoklake.

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