Coronavirus: Neue Regelungen für standesamtliche Trauungen

Trauungen

Mit den behutsamen Lockerungen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie gelten ab sofort auch für standesamtliche Trauungen neue Regeln in Dorsten.

Dorsten

07.05.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei standesamtlichen Trauungen sind ab sofort wieder kleine Gesellschaften zulässig,

Bei standesamtlichen Trauungen sind ab sofort wieder kleine Gesellschaften zulässig, © picture alliance / Andrea Warnec

Dabei sind ab sofort wieder kleine Gesellschaften zulässig, heißt es von der Stadtverwaltung. Beschränkungen für Trauungen ergeben sich gleichwohl aus den unterschiedlichen Größen der Dorstener Trauräume und der Notwendigkeit, dass auch hier die Teilnehmer Abstand zueinander halten.

Wie in Geschäftslokalen

Wie in Geschäftslokalen gilt deshalb, dass je zehn Quadratmeter Fläche eine Person an der Trauung teilnehmen darf. Je nach Größe können also weitere Personen anwesend sein zusätzlich zu Brautpaar, Trauzeugen, Standesbeamten und einem Fotografen, damit dieser Moment trotz aller Beschränkungen festgehalten werden kann.

Die zulässige Personenzahl für die Trauorte außerhalb des Rathauses (Maschinenhalle Fürst Leopold, Schloss Lembeck, Altes Rathaus, Bauhüttenschiff Klabautermann) kann im Standesamt erfragt werden. Im Rathaus kann neben dem recht kleinen Trauzimmer außerdem der Sitzungssaal genutzt werden, sofern er zum Termin verfügbar ist.

Bei Trauungen sollte folgendes grundsätzlich bedacht werden:

  • Der Zutritt zu und der Aufenthalt in städtischen Dienstgebäuden ist nur mit Mund-Nase-Bedeckung erlaubt. Brautpaar und – mit ausreichend Abstand – die Trauzeugen sind während der Zeremonie von der Maskenpflicht ausgenommen. Eine Glasscheibe schützt Brautleute und Standesbeamten.
  • Außerhalb des Gebäudes gilt weiterhin das Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen. Die Stadt bittet um Verständnis, dass deshalb vor oder nach der Trauung kein Sektempfang stattfinden kann.
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