Das denkt Hainichens Bürgermeister über die Städtepartnerschaft

Vor 25 Jahren gegründet

25 Jahre besteht die Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und Hainichen. Das Jubiläum wird am Wochenende in der sächsischen Kleinstadt gefeiert. Vorab verriet Bürgermeister Dieter Greysinger, warum er die Beziehung immer noch für wichtig hält.

Dorsten

, 02.07.2015, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das denkt Hainichens Bürgermeister über die Städtepartnerschaft

Dieter Greysinger (SPD) ist Bürgermeister von Dorstens sächsischer Partnerstadt Hainichen.

"Deutschland ist ein großes Land, wo die Uhren doch ganz unterschiedlich ticken", sagte Greysinger (SPD) im Interview mit dieser Zeitung. "Eine Städtepartnerschaft zwischen einer Stadt ziemlich weit im Osten und einer Stzadt recht weit im Westen ist eine sehr gute Sache."

Greysinger räumte ein, dass Hainichen in den ersten Jahren der Partnerschaft viel Unterstützung aus Dorsten erhalten hat. "Die ersten Jahre nach der politischen Wende waren in Hainichen vom wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichnet. Glücklicherweise hat sich das in den letzten Jahren ins Positive umgekehrt."

"Von der Wirtschaftskraft her können wir nicht mithalten"

Viele Dinge, die in den letzten Jahren in Hainichen entstanden sind, seien nur dank des Solidarpaktes möglich gewesen. "Das wissen die Menschen in den sogenannten neuen Bundesländern auch sehr zu schätzen. Unsere Städte sind aktuell so ansehnlich, wie wohl noch nicht in ihrer Geschichte, können aber von der Wirtschaftskraft nicht annähernd mit den alten Bundesländern mithalten."

Hainichens Bürgermeister hält es deshalb für wichtig, dass es auch nach Ablauf des Solidarpakts II Unterstützung gibt. "Die sollte aber nicht mehr ausschließlich nach Himmelsrichtung, sondern nach den individuellen Bedürfnissen ausgerichtet sein."

Das vollständige Interview mit Dieter Greysinger können Sie in unserer E-Zeitung lesen.

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