Dela Dorsten entsorgt bald schwach radioaktiv belasteten Schlamm

Unternehmen erweitert Betrieb

Künftig sollen in Dorsten schwach radioaktive Bohrschlämme entsorgt werden: Die Dela GmbH will ihr Rohstoff-Rückgewinnungs-Zentrum im Industriepark Dorsten/Marl erweitern und den bisherigen Essener Betrieb in die Lippestadt verlagern. Das gab die Unternehmensführung am Montag bekannt.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 05.11.2012, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Firmengelände der DELA GmbH für Recycling
und Umwelttechnik am Standort Essen.

Firmengelände der DELA GmbH für Recycling und Umwelttechnik am Standort Essen.

Die Unterlagen sollen zur Genehmigung Ende 2012 bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden. „Auch auf Anraten der Bürgermeister aus Dorsten und Marl informieren wir heute schon öffentlich über unsere Pläne, weil wir nichts zu verbergen haben und das gesamte Verfahren transparent ablaufen soll“, weiß Dela-Geschäftsführer Christian Bonmann, dass der Umgang mit quecksilberhaltigen, radioaktiven Stoffen angstbelastet ist. Wie Bonmann betonte aber auch Experte Christian Küppers vom Öko-Institut Freiburg, dass weder Mitarbeiter noch Betriebs-Nachbarn geschweige denn Bürger in den Wohnbereichen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt würden. Die Werte überstiegen nicht die der natürlichen Radioaktivität, die Bezirksregierung überwache genau, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Lesen Sie jetzt