Gärtnerin Nadine Stoffel und die Auszubildende Maren Tillmann pflanzten einen von insgesamt zehn Dreizahn-Ahorn. © Guido Bludau
Pflanzaktion

Der Brunnenplatz wird mit dem Dreizahn-Ahorn „aufgeforstet“

Der Brunnenplatz in der Hervester Zechensiedlung ist bald nicht mehr kahl. Die Stadtgärtner begannen am Montag damit, neue Bäume zu pflanzen. Die sind schon sechs Meter hoch.

Anfang 2019 mussten sehr kurzfristig zehn Kastanien am Brunnenplatz in der Hervester Zechensiedlung gefällt werden, da die Bäume krank waren. Am Montagmorgen wurde bei bestem Wetter damit begonnen, neue Bäume in die bereits vorbereiteten Baumscheiben zu pflanzen.

Vorarbeiter Michael Loick bereitet den Baum vor. Dafür werden einige Äste gestutzt.
Vorarbeiter Michael Loick bereitet den Baum vor. Dafür werden einige Äste gestutzt. © Guido Bludau © Guido Bludau

Die städtischen Gärtner pflanzen insgesamt zehn neue Bäume. Die etwa 15 bis 20 Jahren alten Bäume haben bisher schon eine Höhe von rund sechs Metern. An der Auswahl der neuen Bäume waren die Bürger im Oktober beteiligt. Die Grünflächenabteilung hatte drei Baumarten unterschiedlicher Größe benannt und auch eine Anregung aus der Hervestkonferenz mit dem Vorschlaggeber diskutiert. Am Ende entschieden sich die Bürger für den Dreizahn-Ahorn – abweichend vom „Favoriten“ der Stadt, der Brabanter Silberlinde.

Bald ist der Brunnenplatz nicht mehr kahl.
Bald ist der Brunnenplatz nicht mehr kahl. © Guido Bludau © Guido Bludau

Der Dreizahn-Ahorn wird ausgewachsen etwas kleiner sein als die Linde, ist für die Standort-Bedingungen aber ebenso hervorragend geeignet und auch den Veränderungen durch den Klimawandel gewachsen.

Abwechslungsreiches Farbenspiel der Blätter

Ausgewachsen wird Acer buergerianum – so der lateinische Name – 12 bis 15 Meter hoch. Mit cremefarbenen Blüten in kleinen gestielten Dolden gilt der Baum als Nährpflanze für Bienen.

Ausschlaggebend für die Auswahl der Bürger war ein besonderer Aspekt: das Farbenspiel der Blätter. Im Austrieb sind sie kupferrot, werden dann sattgrün glänzend und im Herbst verfärben sich die Blätter rotorange.

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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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