Kita-Plätze sind begehrt, in Dorsten steht das Angebot der Nachfrage nach. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Zu wenig Kitaplätze

Der Druck wächst: Stadt eröffnet drei provisorische Kita-Gruppen

Der Druck auf die Kindertagesstätten wächst. Die Stadt richtet bis Herbst drei provisorische Kindertagesstättengruppen in Rhade, Wulfen und Hervest ein.

Drei weitere Kindertagesstätten will die Stadt aufgrund des Bedarfs neu bauen. Doch schon jetzt zeigt sich, dass weitere provisorische Gruppen eingerichtet werden müssen, um die Nachfrage nach Betreuungsangeboten zu befriedigen. Damit beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss am Mittwoch. Er stimmte dafür, dass im Gemeindehaus St. Barbara Wulfen-Barkenberg, im Pfarrheim St. Marien in Hervest und in der Evangelischen Kirche Heilig Geist in Rhade Klein-und Vorschulkinder vorübergehend betreut werden.

Im September 2018 wurde der Kindertagesstättenbedarfsplan 18/22 verabschiedet. Danach soll es vier neue Kitas geben: in Wulfen-Barkenberg (Dimker Allee), Hardt (Ziegelstraße), Hervest (Hohefeldstraße) und Holsterhausen (Antoniusplatz, ist zwischenzeitlich eröffnet worden).

Provisorien für maximal vier Jahre

In Rhade wurden Räume der Heilig-Geistgemeinde für sechs unter Dreijährige und 14 über Dreijährige angemietet. Diese Kinder waren für die Kita Am Stuvenberg angemeldet worden, die keinen Platz für sie hat. Im Stadtteil Wulfen mit dem Ortsteil Barkenberg zeigt sich ein erhöhter Bedarf für Kinder über drei Jahren. Es liegen 27 Anmeldungen vor. Die Räume im Pfarrheim St. Barbara am Surick werden gerade für sie präpariert. In St. Marien ist der Bedarf ebenfalls gestiegen. Im Pfarrhaus St. Marien finden sie Platz. Die Provisorien werden maximal vier Jahre beansprucht.

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Claudia Engel

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