Im letzten Jahr hatte ein Storchenpaar auf der Hardt zeitweilig ein Nest bezogen. © Privat
Stadtteilkonferenz

Der nächste Stadtteil in Dorsten möchte ein Storchennest aufstellen

Der Wunsch, Storchenpaaren eine Heimat zu bieten, bleibt in Dorsten ungebrochen. Nun möchte ein weiterer Stadtteil im kommenden Jahr eine Nisthilfe installieren.

Rhade hat eins, Deuten und die Hardt auch, Hervest gleich mehrere. Nun möchte ein weiterer Stadtteil in Dorsten einem Storchenpaar eine Heimstatt bieten.

Auf der Stadtteilkonferenz der Bürgerrunde Feldmark präsentierte Paul Schürmann vom Orga-Team die Pläne, im nächsten Jahr eine Storchen-Nisthilfe aufzustellen. Standort des Mastes: am Krüskamp nahe der Brücke zum Barloer Busch: „Ob er angenommen wird, müssen die Störche natürlich selbst entscheiden.“

Im Bereich von Krüskamp/Rapphofs Mühlenbach/Barloer Busch soll die Storchennisthilfe errichtet werden. © Geonetzwerk Metropole Ruhr © Geonetzwerk Metropole Ruhr

Finanziert werden soll die Nisthilfe aus dem Bürgerbudget. Der Antrag soll spätestens auf der ersten Stadtteilkonferenz 2022 gestellt werden. Vielleicht aber auch schon auf der letzten Sitzung in 2021 – je nachdem, ob dann Geld zur Verfügung steht.

Die Feldmark hat zwar ihre 6.300 Euro für 2021 schon ausgeschöpft, könnte aber von einem „Sonderfonds“ für quartiersübergreifende Projekte in Höhe von bis zu 5.000 Euro profitieren. Dies Geld gibt es aber nur, wenn andere Stadtteile ihre Bürgerfonds-Mittel nicht komplett benötigen. Derzeit sind noch 20.000 bis 25.000 Euro im Topf.

Aus dem Sonderfonds sollen zuerst zwei Feldmärker Bürgerbudget-Projekte bedacht werden, die am Donnerstag grünes Licht bekamen: eine Info-Tafel für den Steinernen Tisch im Barloer Busch und ein „Abend der Vereine“ am 27. Oktober auf der Schützenwiese, zu dem alle gut 30 Vereine im Stadtteil eingeladen sind.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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