Der neue Hochstadenplatz in Dorsten wird schöner und gemütlicher

mlzWir machen Mitte

Mit der Umgestaltung des Hochstadenplatzes startet am Mittwoch das nächste große „Wir machen Mitte“-Projekt. Wenn die Baustelle weiterzieht, wird es dort sogar richtig gemütlich.

Dorsten

, 22.09.2020, 04:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fast 3,7 Millionen Euro wird die Umgestaltung des Außengeländes am Gymnasium Petrinum, an der VHS und der Stadtbibliothek kosten, überwiegend finanziert mit Bundes- und Landesmitteln. Dem Hochstadenplatz zwischen Kanal und VHS-Eingang kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Denn er ist nicht nur Aufenthaltsfläche für Schüler, sondern auch wichtige Verbindung von der Innenstadt zur Halbinsel Maria Lindenhof.

Im ersten Bauabschnitt gibt es ab Mittwoch (23. September) eine komplett neue Pflasterung, mit Lehnen ausgestattete „Sitz- und Lümmelpodeste“ für mehr Aufenthaltsqualität sowie Hochbeete. 13 moderne Leuchten, die die alten Kugellampen ersetzen, und 154 Anlehnbügel als Radabstellplätze sind ebenfalls vorgesehen.

Umleitung wird eingerichtet

Die „gestalterische Aufwertung“, wie es im Planer-Deutsch heißt, hat allerdings Konsequenzen. „Während der Bauarbeiten kann der Platz nicht überquert werden“, sagt Stadtsprecher Christoph Winkel. „Eine Umleitung wird eingerichtet.“ Und auch die Schüler der älteren Petrinum-Jahrgänge werden sich andere Aufenthaltsmöglichkeiten in Pausen oder Freistunden suchen müssen.

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Im letzten Quartal des Jahres wird die Hochstadenbrücke mit einem neuen Farb- und Lichtkonzept versehen. Während dieser Bauarbeiten ist die Brücke für einige Wochen nur eingeschränkt nutzbar. Winkel: „Fußgänger und Radfahrer können dann zum Überqueren des Kanals auf die Borkener Straße ausweichen.“

Der alte Hochstadenplatz

Der Hochstadenplatz, wie ihn die Dorstener seit vielen Jahrzehnten kennen. Er bekommt jetzt u.a. eine neue Pflasterung und neue Leuchten. © Michael Klein

Neues Multifunktionsspielfeld nicht nur fürs Gymnasium

Beginn des zweiten und dritten Bauabschnitts ist im ersten Quartal des kommenden Jahres. Ein Highlight aus Sicht der Stadt ist die freigeräumte Wiesenfläche am Kanal mit dem neuen Multifunktionsspielfeld und der Parcoursanlage am Gymnasium Petrinum, die außerhalb der Schulzeiten allen Bürgern zur Verfügung stehen wird. „Zudem werden die Rampenanlagen barrierefrei gestaltet und klare Sichtachsen geschaffen.“

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Bei Fragen rund um die Baumaßnahmen steht das Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ (Gahlener Straße 9) zur Verfügung. Die Ansprechpartner: Till Blackstein, Technisches Stadtteilmanagement (Till.blackstein@wirmachenmitte.de oder Tel. 02362/214 0540) und Henning Lagemann, Soziales Stadtteilmanagement (Henning.lagemann@wirmachenmitte.de oder Tel. 02362/214 0542).

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