Deuten bekommt als letzter Stadtteil Dorstens eine Stadtteilkonferenz

Stadtteilkonferenz

Die Deutener gründen am Mittwoch (3. April) als letzter Stadtteil Dorstens ihre Stadtteilkonferenz. Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele Ideen der Deutener.

Dorsten

, 26.03.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Birgit Heyming und Holger Krajewski laden zur Stadtteilkonferenz ins Pfarrheim ein.

Birgit Heyming und Holger Krajewski laden zur Stadtteilkonferenz ins Pfarrheim ein. © Jennifer Uhlenbruch

Es ist ja nicht so, als hätte man sich in Deuten bisher nicht ausgetauscht, wichtige Themen unter den Teppich gekehrt. „Wir sind ein kleiner Ort, hier kennt man sich, die Wege sind kurz“, sagt Holger Krajewski. Anfang des Jahres treffen sich immer die Vorstände der Vereine und besprechen die Jahresplanung. „Das machen wir, damit keine Termine kollidieren. Es werden aber auch Ideen besprochen“, sagt Birgit Heyming, die in vielen Vereinen aktiv ist und im Gemeindeausschuss Deuten sitzt.

Trotzdem haben sich die beiden entschieden, das Projekt Stadtteilkonferenz nach Deuten zu tragen. „Es ist noch einmal ein guter Anlass, ins Gespräch zu kommen und wir hoffen, dass auch Bürger kommen werden, die nicht in den Vereinen aktiv sind, aber Ideen für den Ort haben“, sagt Birgit Heyming.

„Das wird keine Zweieraktion“

An Ideen mangelt es vielen Deutenern nicht. „Wir hatten ja den Wunschbaum, der bei Veranstaltungen im letzten Jahr immer wieder aufgestellt wurde. Auf Karten haben viele Deutener dann ihre Wünsche für den Ort geschrieben.“ Ein Wunsch, der immer wieder vorkam, war der nach einem Treffpunkt, einer zentralen Anlaufstelle, vielleicht einem Dorfplatz. Wie dieser aussehen und wo er sein könnte, das könnte ein Thema für die Stadtteilkonferenz sein. „Aber wir wollen keine Themen vorgeben. Wir warten ab, was kommt“, stellt Holger Krajewski klar.

Die beiden müssten auch nicht im Vordergrund stehen, den Vorsitz übernehmen. „Vielleicht finden sich auch andere, die das gerne organisieren wollen“, sagt Birgit Heyming. „Das wird sowieso keine Zweieraktion. Wir haben unseren Namen gegeben, um zu starten und unser Netzwerk zu nutzen. Aber jetzt müssen alle mitmachen.“

Weiterer Termin vor den Sommerferien

Der Termin am 3. April (19 Uhr, Pfarrheim an der Herz-Jesu-Kirche am Kirchweg) wird zunächst der Gründung und der Namensfindung für das Gremium dienen. „Stadtteilkonferenz wird es wohl nicht bleiben“, hat Holger Krajewski im Gefühl. Vor den Sommerferien wird noch ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem es um die Spielplätze in Deuten gehen wird.

Die Stadtteilkonferenzen in Dorsten sind jeweils selbstständig und werden von der Bürgerschaft organisiert. In diesen Foren werden Entwicklungen im Stadtteil diskutiert, Projekte vorgestellt und neue Ideen angeschoben. Außerdem entscheiden die Stadtteilkonferenzen über Zuwendungen aus dem Bürgerbudget für bürgerschaftliche Vorhaben im Quartier. Mit diesem Budget stellt die Stadt Dorsten jährlich für jeden Einwohner 1 Euro zur Verfügung. Die Stadtverwaltung unterstützt die Konferenzen und ihre Anliegen. Mindestens ein Vertreter der Verwaltungsspitze nimmt an den Sitzungen teil.
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt