Die Dorstener Agathaschüler wurden in der Manege zu kleinen Artisten und Feuerschluckern

Zirkusprojekt

Mit finanzieller Unterstützung des Bürgerfonds „Wir machen Mitte“ veranstaltete die Dorstener Agathaschule eine Zirkuswoche. Bei einigen Nummern stockte den Zuschauern der Atem.

Dorsten

von Julia Stefan

, 30.03.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Unterstützung von „Wir machen Mitte" konnten die Kinder der Agathaschule an einem Zirkusprojekt teilnehmen.

Mit Unterstützung von „Wir machen Mitte" konnten die Kinder der Agathaschule an einem Zirkusprojekt teilnehmen. © Julia Stefan

Es duftet nach Popcorn, Waffeln und Zuckerwatte. Kinderlachen erfüllt den Schulhof und alle scheinen ganz aufgeregt zu sein. Dann erklingt Musik. Alle versammeln sich in der Turnhalle und bewundern die Manege. Es ist so weit. Bunte Scheinwerfer gehen an. Die Vorhänge öffnen sich und heraus tritt … ein kleines Mädchen. Umso größer scheinen aber ihre Augen hinter ihren Brillengläsern zu strahlen. Sie balanciert auf einem Seil, macht eine Pose und schaut ins Publikum. Ihr Blick sagt: „Guck mal, Mama, was ich kann!“

Die Kinder waren mit viel Spaß bei der Sache.

Die Kinder waren mit viel Spaß bei der Sache. © Julia Stefan

Am Freitag fand an der Agathaschule eine Zirkuswoche für die Viertklässler in Zusammenarbeit mit dem „Circus ZappZarap“ statt. Eine Aktion, die alle begeisterte, aber einen eher traurigen Hintergrund hat: „Da wir im Sommer umziehen, wollten wir ein Abschiedsfest veranstalten. Neben der Bürgerfonds-Unterstützung haben uns unter anderem auch die Pfadfinder, der Verein der Freunde und Förderer der Agathaschule, die Mobile Jugendhilfe, Schulsozialarbeiter und ganz viele Eltern geholfen, damit das Projekt stattfindet konnte“, erläuterte Schulleiter Herbert Rentmeister.

Den Kindern wurde viel Selbstbewusstsein vermittelt.

Den Kindern wurde viel Selbstbewusstsein vermittelt. © Julia Stefan

Geleitet wurde die Zirkusshow von Alexander Öhl und Roberta Thust vom „Circus ZappZarap“. Innerhalb von fünf Tagen haben sie aus den Kindern Clowns, Feuerschlucker, Akrobaten, Jongleure oder Rola-Rola-Artisten gemacht - beeindruckend! „Die Kinder machen das großartig! Aber auch die Erwachsenen, die mitgeholfen haben, lernten viel daraus!“, erzählt Roberta Thust.

Dies bestätigte Jacky Möller. Sie ist eine Kooperationspartnerin aus dem „Leo“ und half auch den zukünftigen Erstklässern bei so einigen Kunststückchen. Die Kleinen durften zwar noch nicht in die große Manege, dafür aber in vier Jahren.

Jacky Möller: „Der Zirkus kann so viel lehren! Man lernt viel über Teamarbeit und Selbstbewusstsein. Es ist wirklich toll zu sehen, wie schnell sich so kleine Menschen entwickeln!“

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