Die erstaunlichsten Zahlen vom „Winterzauber“ in Dorsten - und ein Kuriosum

mlzDorstener Winterzauber

Der „Winterzauber“ auf dem Marktplatz in Dorsten läuft noch zwei Wochen. Doch schon jetzt gibt es erstaunliche Zahlen von diesem Event. Und auch eine kuriose.

Dorsten

, 16.12.2019, 04:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie werden derzeit mit Lob überschüttet. Wann immer Luca Schlotmann, Hans Schuster und Benjamin Imping auf dem Marktplatz sind, gibt es anerkennende Worte und Schulterklopfer. „Der Winterzauber gefällt den Dorstenern“, freut sich das Organisationstrio. Nach dem anfänglichen Ärger um die Hackschnitzel hätten viele gesagt: „Lasst Euch nicht entmutigen!“

„Im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung“

Für eine endgültige Bilanz ist es noch ein bisschen früh, der erste Dorstener Winterzauber endet ja erst am 29. Dezember. Doch zwei Dinge sind für die drei Organisatoren längst klar: „Mit so einem Event kann man kein Geld verdienen, aber der Umsatz ist viel besser als erwartet.“ Und: „Im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung mit einigen Verbesserungen.“

Dass bei den Eisstockmasters unterm Hallendach manchmal Stadionatmosphäre aufkommt, war zu erwarten. Moderator Florian Klomfaß von der Interevent GmbH bestätigt, dass es für Teilnehmer und Zuschauer, aber auch für ihn selbst im Trockenen viel mehr Spaß macht.

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Der Erfolg des gesamten Winterzaubers lässt sich aber auch ganz gut an einigen Zahlen festmachen.

  • 120 Kinder sind im Durchschnitt wochentags auf dem Eis, an Wochenenden sind es mehr. Der Rekord lag bislang bei 350 Kindern, die sich an einem Tag die Schlittschuhe angezogen haben. Ohne Dach wären es angesichts des regnerischen Dezembers wohl viel weniger gewesen.
  • Zur Eröffnungsparty zählte Hans Schuster, über den Abend verteilt, rund 4000 Gäste. Bei den Musikveranstaltungen samstagsabends waren insgesamt immer deutlich über 1000 Besucher da. Man könnte auch sagen: „Es war jeden Abend voll, das Publikum ist sehr gemischt“, freut sich Luca Schlotmann.

Die erstaunlichsten Zahlen vom „Winterzauber“ in Dorsten - und ein Kuriosum

Der erste Dorstener Weihnachtszauber auf dem Marktplatz aus der Vogelperspektive. Richtig stimmungsvoll wird es mit einbrechender Dunkelheit. © Hans Blossey

  • Sehr gut angenommen wird das Gastro-Zelt, vor allem die Getränke haben es den Dorstenern angetan. „Wir haben sehr auf Qualität geachtet“, betont Hans Schuster. Rund 50 Liter „Hot Caipi“ wurden bislang ausgeschenkt, und natürlich viel, viel mehr Bier und Glühwein. „Da habe ich noch keinen Überblick“, sagt Schuster und lenkt den Blick auf die „allerneueste Zapfanlage“: Die hat 14 Leitungen. Der kalt gelagerte Glühwein wird erst „auf den letzten 30 Zentimetern“ auf 85 Grad erhitzt. Vorsicht, Verbrennungsgefahr!
  • Der Personalaufwand für Schusters Event-Agentur „Nightaffairs“ ist enorm. Mehr als 4000 Arbeitsstunden sind bereits angefallen. „Nachts ist ein Sicherheitsdienst im Einsatz, der sich auch nicht zu schade ist, verstreut umherliegende Hackschnitzel zusammenzufegen“, sagt Schlotmann.
  • Und dann gibt es noch ein echtes Kuriosum: 5000 wunderschön bedruckte Gläser für Heißgetränke hat Hans Schuster liefern lassen. Die 2 Euro Pfand empfinden viele Dorstener offenbar als gute Investition. „Eine ganze Palette ist weg“, sagt Schuster mit einem Schmunzeln. Das sind 1200 Gläser, die jetzt zu Hause und als Souvenirs an den ersten Dorstener Winterzauber erinnern.
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