"Die Tat war nicht zu verhindern"

DORSTEN Im Dorstener Rathaus hat der Fall „Justin“ große Bestürzung ausgelöst. Jugenddezernent Gerhard Baumeister stellte sich den Fragen von Klaus-Dieter Krause, nachdem der Obduktionsbefund vorlag.

18.01.2008, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Herr Baumeister, wann haben Sie von der Tragödie erfahren?

Baumeister: Wir sind seit Mittwoch unterrichtet. Seitdem hat sich der Verdacht immer mehr verdichtet, dass Gewalteinwirkung die Ursache für den Tod des Kindes gewesen ist.

Wie hat die Stadt reagiert?

Baumeister: Wir haben noch am Mittwoch die beiden weiteren Kinder der Familie, drei und fünf Jahre alt, in die Obhut von Pflegeeltern gegeben.

Nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand: Hätte die Tat verhindert werden können?

Baumeister: Nach allem, was wir bisher wissen, wäre die Tat nicht zu verhindern gewesen.

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