Maskenpflicht

Die Vestische begrüßt geplantes Bußgeld für Maskenverweigerer

Maskenmuffel in Bus und Bahn werden landesweit bald mit einem Bußgeld bestraft. Die Vestischen Verkehrsbetriebe reagieren überraschend und preschen vor.
Plakate erinnern an die Makenpflicht in Bussen. © Lydia Heuser

Die Vestische Verkehrsgesellschaft begrüßt den Vorstoß von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, verstärkt gegen Maskenmuffel in Bus und Bahn vorzugehen. Gegenüber der Rheinischen Post erklärte der CDU-Politiker am Mittwoch: „Wir wollen eine Verschärfung, sodass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist.“ Die Regelung soll in die Corona-Schutzverordnung des Landes vom 12. August einfließen.

Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste der Aufforderung durch das Zugpersonal oder der Busfahrer nicht nachkommen. Diese Verwarnstufe soll fortan wegfallen. „Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen“, sagte Minister Wüst.

Vestische hofft auf klare Handlungsanweisung

Der Vestische-Geschäftsführer Martin Schmidt hofft, dass es „eine praktikable Lösung in Form einer klaren Handlungsanweisung aus dem Ministerium geben wird“. Die Vestische habe eh geplant, die Maskenpflicht verschärfter einzufordern. Der Betrieb will das Personal sowie das der Fremdunternehmen noch mal explizit auf das Hausrecht hinweisen, das ab Montag, 10. August, „rigoros und notfalls mithilfe der Polizei“ durchgesetzt werde, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Verschärfung könne zu Verzögerungen im Linienverlauf führen.

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