Coronavirus

Diese Corona-Regeln gelten Silvester in Dorsten: Stadt kündigt Kontrollen an

Auch an Silvester gelten Kontakt- und Alkoholverbote. Das Abbrennen von Feuerwerk ist in Dorsten nicht grundsätzlich untersagt.
Feuerwerk zu zünden, ist zwar nicht grundsätzlich verboten, aber in diesem Jahr werden keine Böller und Raketen verkauft. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Für die gesamte Geltungsdauer der aktuellen Corona-Schutzverordnung gilt: „Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt.“ Das bedeute insbesondere für Silvester, dass auch im privaten Bereich keine Feiern zulässig sind, so die Stadtverwaltung.

Zuprosten im öffentlichen Raum ohne Alkohol

„Das Zuprosten auf Abstand mit Nachbarn um Mitternacht im öffentlichen Raum ist erlaubt – aber bitte mit Saft oder Wasser, auf jeden Fall alkoholfrei“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Dorsten weiter. Laut Corona-Schutzverordnung des Landes NRW darf im öffentlichen Raum kein Alkohol getrunken werden. Das Alkoholverbot gilt nicht nur an Silvester, sondern generell bis 10. Januar.

An Silvester gelten Kontaktbeschränkungen. Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Ab welchem Abstand beispielsweise aus einer Sechsergruppe drei Zweiergruppen werden, ist nicht näher bestimmt.

Irgendwelche Schlupflöcher werde es immer geben, so die Stadtverwaltung, die darum bittet, nicht Katz und Maus mit Polizei und Ordnungsamt zu spielen: „Jedes dieser Treffen wäre ein Kontakt und ein Infektionsrisiko – das mit Maske und Abstand vielleicht gering, aber dennoch gegeben ist.“

Böller und Raketen werden nicht verkauft

Öffentlich veranstaltete Feuerwerke hat das Land NRW verboten. Privat im Garten oder auf der Straße ein Feuerwerk zu zünden, ist aber nicht grundsätzlich verboten. Es sei denn, Kommunen haben Sonderregeln verhängt wie zum Beispiel die Stadt Düsseldorf, die Feuerwerk in der gesamten Altstadt verboten hat.

Im Kreis Recklinghausen gibt es keine solche Bestimmungen. Wer also noch einen Knallfrosch oder eine Rakete vom letzten Jahr hat, darf die auch zünden.

Für Böller und Raketen gilt dieses Jahr ein Verkaufsverbot. Damit will der Gesetzgeber verhindern, dass sich viele Menschen beim Hantieren mit Böllern und Raketen verletzen und die Kapazitäten in Krankenhäusern binden. Auch sollen nicht ganze Nachbarschaften auf die Straße gelockt werden, weil dort jemand ein spektakuläres Feuerwerk abbrennt.

Die Stadt Dorsten kündigt insbesondere für die Silvesternacht Kontrollen an wird „auch nach Hinweisen auf Regelverstöße Bußgeldverfahren einleiten“.

Mit diesen Bußgeldern muss man rechnen

Wer eine Party veranstaltet, zahlt im Regelfall 500 Euro, Party-Gäste zahlen jeweils 250 Euro. Ebenso teuer wird es, wenn sich mehr Menschen treffen als erlaubt – dann zahlt jeder in der Runde die 250 Euro. Wer dabei erwischt wird, wie er Alkohol im öffentlichen Raum trinkt, zahlt 100 Euro. Und wer Alkohol nach 23 Uhr verkauft (bis 6 Uhr am nächsten Tag) riskiert ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro.

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