Großes Spektakel: Dorsten bekommt einen viertägigen Mittelalter-Markt mit Ritter-Lager

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Ritter, Gaukler, Minnesänger und holde Maiden werden schon bald Dorsten bevölkern. Erstmalig findet ein viertägiges Mittelalter-Spektakel statt. Der Schauplatz ist perfekt dafür.

Dorsten

, 14.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Veranstaltungs-Landschaft in Dorsten wird ab diesem Jahr um eine Attraktion reicher: Erstmals soll an vier Tagen ein großer Mittelalter-Markt mit durchgehendem Lager stattfinden.

Vom 21. bis zum 24. Mai wird das mittelalterliche Treiben stattfinden - mit allerlei Historien-Spektakel und -Kostümierungen drumherum. An einem dafür perfekten Ort: auf der Wiese im Bürgerpark Maria Lindenhof. Bestaunt werden können alte Handwerkstechniken, präsentiert werden alte Tänze und musikalisches Minne-Gut, traditionelle Speisen und Getränke gibt es ebenso wie das ein oder andere Kämpfchen. „In echten Ritterrüstungen“, sagt Michael Birkner.

Geld aus dem Bürgerbudget

Der Dorstener ist Mitglied im Bürgerpark-Trägerverein und hatte gemeinsam mit Vereinskollegin Tanja Kreter die Idee für das viertägige Event. Auf der Mitte-Konferenz am Mittwoch im St.-Agatha-Pfarrheim fand die Präsentation begeisterte Zustimmung: Die Konferenzteilnehmer bewilligten 3000 Euro aus dem Bürgerfonds als Finanzspritze.

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Vier Lager hat Birkner bereits fest, dazu zahlreiche Gruppen und Akteure, die er von anderen Mittelalter-Märkten her kennt. Mehr als 2000 Besucher werden erwartet. Eintritt und Standmiete werden frei sein.

Kein Hanse-Tag mehr

Der Bürgerparkverein wird unterstützt von der Stadtagentur. Die Veranstaltung wird nämlich - wenn sie erfolgreich startet - künftig den „Tag der Hanse“ ablösen, der bislang im Mai in der Innenstadt begangen wurde. Denn der Mittelalter-Markt soll insbesondere auch anschaulich „über das Leben und Feiern zur Zeit der Hanse-Gründung“ informieren.

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Auch Ritter in Rüstungen werden erwartet. © Privat

Auch das zweite von der Mitte-Konferenz mit Fördermitteln in Höhe von 3200 Euro bedachte Projekt hat mit dem Bürgerpark Maria Lindenhof zu tun. Denn das LWL-Wohnheim (Im Werth) und seine Bewohner möchten neben dem Gebäude auf der Fläche in Richtung Jugendverkehrsschule eine „EssBar“ einrichten - einen Essbaren Garten mit Gemüse und Kräutern bepflanzten Holz-Hochbeeten. Der wird umzäunt, kann aber von der Öffentlichkeit genutzt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Bürgerparkverein soll es in der Küche der Jugendverkehrsschule regelmäßig Koch-Veranstaltungen geben, wo die Ernte aus dem Essbaren Garten gemeinsam verköstigt werden soll.

Noch 44.000 Euro im Topf

Im Bürgerfonds-Budget für das Projektgebiet „Wir machen Mitte“, das die Innenstadt und Teile der Hardt und der Feldmark umfasst, sind damit für dieses Jahr noch 44.000 Euro im Topf. Wer Geld beantragen will, kann sich an das Stadtteilbüro an der Gahlener Straße 7 wenden. Dort erhalten Interessierte eine Beratung und werden bei der Antragstellung unterstützt und begleitet.

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