Stadt meldet weniger Osterfeuer in Dorsten als vor der Pandemie

Volontär
Viele Menschen stehen um ein Osterfeuer herum.
In den Jahren vor der Pandemie war bei den Osterfeuern viel los - wie hier in Wulfen, © Bludau (A)
Lesezeit

Seit Anfang April sind die meisten Corona-Schutzregeln in Nordrhein-Westfalen (NRW) abgeschafft. So muss beispielsweise in Geschäften in der Regel keine Maske mehr getragen werden. Auch Großveranstaltungen sind mittlerweile wieder möglich. Damit steht auch den Osterfeuern in Dorsten nichts mehr im Weg.

Bürgermeister: Osterfeuer haben gefehlt

„Viele Bürgerinnen und Bürger freuen sich in diesem Jahr besonders auf die Oster- und Brauchtumsfeuer in unserer Stadt. Osterfeuer sind Veranstaltungen der Begegnung. Hier trifft man sich, hier kommt man ins Gespräch. Auch das hat uns allen in den vergangenen zwei Jahren sehr gefehlt“, lässt sich Bürgermeister Tobias Stockhoff in einer Mitteilung der Stadt zitieren.

Bis Montag (11.4.) sind im Stadtgebiet insgesamt 56 Osterfeuer angemeldet worden, geht aus der Meldung weiter hervor. Auf die einzelnen Stadtteile verteilen sich die Feuer wie folgt: Altendorf-Ulfkotte (7), Deuten (3), Feldmark (8), Hardt (6), Hervest (6), Holsterhausen (3), Lembeck (10), Östrich (2), Rhade (3), Wulfen/Barkenberg (5).

Damit sind es weniger als vor der Pandemie. Wie Stadtsprecher Christoph Winkel auf Anfrage erklärt, habe es mehr als 70 Feuer gegeben, bevor sich das Virus ausgebreitet hat.

Viele Nachbarschaften haben Feuer angemeldet

Neben Kirchengemeinden, Sportvereinen, Schützenvereinen, Junggesellenvereinen, Heimatvereinen und Hofgemeinschaften seien es vor allem Nachbarschaften, die ein Osterfeuer angemeldet haben, erklärt die Stadt. Gartenfreunde und Züchterverbände seien ebenfalls vertreten.