Dorstener bewahrt 50 Jahre alte Titelseiten über die Mondlandung auf

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Vor 50 Jahren hat der erste Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt. Der Dorstener Reinhold H. Brämik verfolgte das live im Fernsehen - und hob Zeugnisse dieses historischen Momentes auf.

Dorsten

, 20.07.2019, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wir schreiben den 20. Juli 1969: Mehr als 500 Millionen Menschen verfolgen, wie Neil Armstrong den ersten Schritt auf dem Mond setzt. Aus den flimmernden Schwarz-Weiß-Fernseher ertönt sein berühmtes Zitat: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ Ein Zeuge dieses historischen Moments war der Dorstener Reinhold H. Brämik, der zu dieser Zeit 22 Jahre alt war.

Bei der Frage, was er damals empfunden habe, strahlen die Augen des ehemaligen Farmforschers: „Kein Krimi konnte mit dieser Live-Verfolgung mithalten. Jeder war absolut aufgeregt.“

Nun sind genau 50 Jahre seit der Mondlandung vergangen. Aber Reinhold H. Brämik erinnert sich noch immer gut an diese Nacht. Auch weil er sämtliche Schlagzeilen zu dem Thema, die rund um diesen Tag rauskamen, aufbewahrt hat und die Zeitungen und Magazine immer wieder lesen kann. Darunter das Extrablatt, den General-Anzeiger, die Bild und eine Ausgabe des Spiegels. Seine Lieblingstitelseite ist die der Bildzeitung, das ein Foto von dem damals 38-jährigen Neil Armstrong in seinem Raumanzug ziert.

Dorstener bewahrt 50 Jahre alte Titelseiten über die Mondlandung auf

Die Zeitungen hat Reinhold H. Brämik seit 50 Jahren aufbewahrt. © Julia Stefan

Doch woher kam überhaupt die Motivation, diese Ausgaben 50 Jahre lang aufzubewahren? Neben dem Gedanken, dass die Titelseiten mit der Zeit an historischem Wert gewinnen würden, wollte er den nachfolgenden Generationen seiner Familie eine Freude bereiten. Seine Kinder sind inzwischen 38 und 30 Jahre alt und erfahren erst durch diesen Artikel von seiner Sammlung. Bisher hatte er die Zeitungen im Keller gelagert.

„Meine Enkelkinder sind noch zu klein, um die Seiten wertzuschätzen. Doch ich finde den Gedanken schön, dass auch sie das irgendwann lesen und an nachfolgenden Generationen weitergeben können.“

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