Dorstener formieren sich zum Widerstand

Gegen die Biogasanlage

HOLSTERHAUSEN Rund 100 Bürger kamen am Donnerstagabend zur Bildung einer Bürgerinitiative gegen die geplante Biogasanlage am Steinwerk zusammen.

von Von Hakan Keser

, 23.10.2009, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Unterschriftenliste zur Gründung der Bürgerinitiative füllte sich zusehends

Die Unterschriftenliste zur Gründung der Bürgerinitiative füllte sich zusehends

Obwohl es zu keinen offenen Diskussionen kam, hörte man bei Wortmeldungen entweder zustimmendes Gemurmel oder Kopfnicken. Die Gründung der Initiative war Angesicht des Konsens, dass mit dem aktuellen Standort der Anlage erhebliche Lärm- und insbesondere Geruchsbelästigung auf die Anwohner zukommen würde, nur noch einen Formsache. Peter Sarweitz verdeutlichte seine Bedenken mit der Recherche, die er zum Thema Biogasanlage im Internet durchgeführt hatte.

Er halte die Aussagen von Steffen Schirmacher-Rohleder, Geschäftsführer der ODAS GmbH, für wenig glaubhaft. Seine bisherigen Aussagen zu diesem Thema widersprächen sich. „Wenn man die Stichworte Biogas und Ärger als Suchbegriff in eine Suchmaschine eingibt, erhält man 11 000 Treffer. Wenn man bei der Suchanfrage auch noch Gestank eingibt, kann man 15 000 Einträge finden“, erklärte Sarweitz. Unverhoffte Hilfe bekam die Bürgerinitiative von Willy Baitinger (BUND). Er sicherte der Bürgerinitiative Unterstützung zu. „Hier kommt ein ganz neues Verfahren zum Einsatz, vom dem kein Mensch weiß, ob es funktioniert“, erklärte Baitinger. Während sich die Unterschriftenliste zur Gründung der Bürgerinitiative füllte, fand sich mit Birgit Rost eine Schriftführerin. Außerdem erklärten sich fünf Mitstreiter bereit, bei dem ersten Anwaltsgespräch teilzunehmen.

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