Dorstener kfd-Vorsitzende rechnet nicht mit Aufruhr

Jahresbeitrag steigt

DORSTEN Der kfd-Jahresbeitrag erhöht sich ab Januar um 5 Euro auf 20 Euro. Marieluise Soggeberg, Vorsitzende des kfd-Dekanats Dorsten, glaubt nicht, dass das zum Aufruhr führt.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 06.10.2009, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marieluise Soggeberg.

Marieluise Soggeberg.

Die erste Beitragserhöhung seit elf Jahren sei eine wirtschaftliche Notwendigkeit, begründet der kfd-Dachverband. Steigende Kosten für das Personal im Bundesverband, das sich künftig noch stärker zugunsten der Frauen in die Bundespolitik einmischen will, wird als einer der Gründe angeführt. „Was geht uns das an?“, mag sich so mancher alte kfd-Kern lieber wieder seiner Frauengruppe vor Ort zuwenden. Doch diese enge Kirchturmsicht greift zu kurz: „Wir müssen den Frauen deutlich machen, was es bedeutet, Mitglied des größten Frauenverbandes Deutschlands zu sein“, verweist Marieluise Soggeberg auf die immensen Aufgaben der kfd, die weit über das Organisieren von Damen-Kaffeekränzchen hinausreichen: „Wir setzen uns zum Beispiel stark für fair gehandelte Produkte ein.“ Auch die Stärkung der Frauenmitwirkung, das Diakonat der Frauen, liege dem Verband sehr am Herzen.

Bei Mitgliederbefragungen vor Ort sei durchaus schon einmal die Drohung des Austritts laut geworden, aber: „Die Mehrheit hat sich für einen Verbleib im Verband entschlossen“, bilanziert die Dekanats-Vorsitzende. Ob wirklich alle bei der Stange bleiben, wird sich letztendlich entscheiden, wenn im kommenden Jahr die erhöhten Beiträge eingesammelt werden. „Man muss mit Austritten rechnen“, vermutet Karin Bechter, kfd-Vorsitzende der St. Nikolaus-Gemeinde, „manche haben´s ja nicht so dicke.“   Am 1. Oktober ist die neue Homepage der Dorstener kfd an den Start gegangen. Aktuelle Infos, Fotogalerien und andere wichtige Informationen gibt es unter  » www.kfd-dekanat-dorsten.de

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