Dorstener Radfahrer sind gefährdet

Schwerpunktaktion der Polizei

Die Möglichkeit, mit dem Fahrrad in Dorsten zu verunglücken, ist größer als in den anderen Städten des Kreises. So spricht die Statistik der Verkehrsunfallhäufungszahl, die Dorsten hinter Spitzenreiter Datteln an zweiter Stelle nennt.

DORSTEN

von Von Anke Klapsing-Reich

, 06.04.2011, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht Knöllchen, sondern Informationen verteilte Polizeihauptkommissar Erich Kunze gestern an "Falschradler"  auf der Klosterstraße.

Nicht Knöllchen, sondern Informationen verteilte Polizeihauptkommissar Erich Kunze gestern an "Falschradler" auf der Klosterstraße.

„Wir haben auf Fehlverhalten aufmerksam gemacht und Info-Broschüren für Radfahrer verteilt“, erzählt Erich Kunze. In der nächsten Phase werde das beliebte „In-falscher-Richtung-fahren“ auf Gehwegen und im Kreisverkehr, sowie anderes Fehlverhalten – Handy am Ohr, Kopfhörer auf den Ohren, Ampelrotlicht missachten, etc. – allerdings mit repressiven Maßnahmen, wie einem Bußgeld geahndet. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt werde man in einem weiteren Schritt auch beraten, wie Gefahrenräume im Verkehr durch bauliche Umgestaltungen, Schilder oder andere Maßnahmen entschärft werden könnten. „Unfallursache Nummer 1 ist ganz klar das Fahren in falscher Richtung“, konstatiert Polizeihauptkommissar Rolf Schmidt.

So fischte er gestern so manchen irregeleiteten Radler aus dem Kreisverkehr an der Hafenstraße/Klosterstraße, um ihn über die Vorschriften aufzuklären. Ein weiterer Unfallschwerpunkt ist die Zufahrt zum Freizeitbad Atlantis (Kurt Schuhmacher Straße). Auch dort klärten die Polizisten freundlich auf, im Sinne des erklärten Aktionszieles: die Unfallzahlen zu senken! 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt