Das Fahrzeug des Tatverdächtigen nahmen die Spezialeinsatzkräfte am Dienstag in der Autobahnauffahrt Holsterhausen der A31 in die Zange. © Guido Bludau
Festnahme auf der A31

Dorstener soll fünffachen Familienvater in Fulda getötet haben

Nach der Festnahme des 37-jährigen Dorsteners wegen eines Tötungsdeliktes sickern immer mehr Einzelheiten über das Opfer durch. Es soll sich um einen fünffachen Familienvater handeln.

Bei dem 41-jährigen Opfer eines Tötungsdeliktes in Fulda soll es sich um einen fünffachen Familienvater handeln. Täter und Opfer kannten sich. Das Motiv für die Tat soll im persönlichen Bereich liegen.

Das schreibt die Fuldaer Zeitung aktuell, die als ortsansässige Zeitung im engen Kontakt mit den Ermittlern vor Ort steht. Dringend tatverdächtig ist ein 37-jähriger Dorstener syrischer Herkunft. Ihn nahmen Spezialeinsatzkräfte am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 31 in Dorsten fest.

Wie der Mann nach Fulda gekommen ist und in welcher Beziehung er zu seinem mutmaßlichen Opfer steht, ist noch offen. Das Opfer starb, das ergab eine Untersuchung in der Gerichtsmedizin in Gießen, durch einen Kopfschuss. Es wurde am Montagmorgen von der Polizei tot in seinem Auto gefunden.

Opfer kam 2015 nach Deutschland und arbeitete in Bäckerei

Die Fuldaer Zeitung schreibt, dass es sich bei dem Toten um einen kurdischen Syrer und fünffachen Familienvater handelt. Er sei 2015 nach Deutschland gekommen.

Die Lokalzeitung weiter: „Er war ein sehr liebenswürdiger, sehr fleißiger Mensch“, berichtet Abdulkerim Demir, Vorsitzender des Ausländerbeirats Fulda. „Ich kannte ihn sehr gut. Er hat einen Integrationskurs absolviert, nachts gearbeitet und tagsüber weiter Deutsch gelernt“, sagt Demir. In Fulda leben laut dem Ausländerbeirat zwei Brüder des Getöteten und seine Familie. Sie habe das spätere Opfer aus Nordsyrien nachgeholt.

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