Drama um eingeklemmten Kater in Dorsten

Rettungsaktion

Einen zwischen zwei Garagen eingeklemmten Kater hat die Feuerwehr in Dorsten in der Nacht zu Samstag geborgen. Doch ein Happy-End gab es nicht.

Dorsten

, 10.02.2018, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem Bohrhammer verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zu dem eingeklemmten Kater. (Foto: Feuerwehr Dorsten) 

Mit einem Bohrhammer verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zu dem eingeklemmten Kater. (Foto: Feuerwehr Dorsten) 

Gegen Mittagnacht war die hauptamtliche Wache mit dem Einsatzstichwort "Kleintier in Notlage" zur Wennemarstraße alarmiert worden. Ein Kater war zwischen zwei Garagen "in einer komisch verlaufenen Dehnungsfuge", so Feuerwehrsprecher Dirk Heppner, eingeklemmt. "Wie lange er sich bereits in dieser misslichen Lage befand, war unklar."

Nachdem mehrere Versuche scheiterten, das Tier schonend mit diversen Hilfsmitteln zu befreien, wurde eine Spezialeinheit mit schwerem Werkzeug angefordert. "In Absprache mit dem Hauseigentümer und der Tierbesitzerin haben wir uns mit einem Bohrhammer Zugang zu dem sichtlich geschwächten Tier verschafft", sagte Heppner am Samstagmorgen. "Das anfängliche klägliche Miauen war da schon längst verstummt."

Der Kater konnte danach zügig geborgen werden, verstarb allerdings kurze Zeit später in den Armen seiner Besitzerin. Der Einsatz der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Hervest I war nach den Aufräumarbeiten gegen drei Uhr morgens beendet. Heppner: "Wir bedauern den tragischen Verlauf der Rettungsaktion."

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