E-Bikes liegen auch in Dorsten voll im Trend

Fahrräder der Zukunft

Sie schonen die Umwelt und die Kräfte und die flotten Flitzer hängen im Stadtverkehr sogar manchen Autofahrer ab: Auch in Dorsten liegen E-Bikes voll im Trend. "Das ist fast ein Hype", sagt Klaus Schmitz, Inhaber des Radhandelshauses "Zweirad-Experte" an der Barbarastraße.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 14.03.2011, 15:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch in Dorsten liegen E-Bikes voll im Trend. "Das ist fast ein Hype", sagt Klaus Schmitz, Inhaber des Radhandelshauses "Zweirad-Experte" an der Barbarastraße.

Auch in Dorsten liegen E-Bikes voll im Trend. "Das ist fast ein Hype", sagt Klaus Schmitz, Inhaber des Radhandelshauses "Zweirad-Experte" an der Barbarastraße.

Bei den Händlern sind aber ausschließlich die „Pedelecs“, wie sie in Fachkreisen heißen, gefragt. Zweiräder, bei denen sich die Tretunterstützung bei 25 km/h abschaltet. Damit gelten sie rechtlich als Fahrräder: Radwege sind erlaubt, ein Helm ist nicht Pflicht, und auch ein Führerschein ist nicht notwendig. Die Radhändler und ihre Angestellten haben sich die neue Technik einstellen müssen. Wir gehen jährlich auf drei Schulungen“, erzählt Klaus Schmitz: „Für die Reparaturen wird Spezialwerkzeug eingesetzt, außerdem müssen wir uns mit der Software auseinandersetzen.“ Beide Händler empfehlen angesichts dessen den Kunden, unbedingt Markenräder zu kaufen. „Discounter und Baumärkte haben keine Werkstätten“, sagt Heiner Böhmer.

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass „ein ordentliches Elektrorad ab 2000 Euro kostet“. Wer auf die Billigkarte setzt, der kann ganz schnell die Freude an seinem Gefährt verlieren. „Uns erreichen schon einzelne Reklamationen“, sagt Ruth Pettenpohl von der Dorstener Verbraucherzentrale: „Wegen Problemen wegen der geringen Reichweite von Akkus, wegen Rost oder weil der Motor nicht einsetzt.“ Ruth Pettenpohl weist auf die Umweltverträglichkeit der E-Bikes hin: „Eine Wegstrecke von fünf Kilometern am Tag spart im Vergleich mit dem Auto 750 Gramm CO2 ein. Und für die ersparten Fahrtkosten kann man sich sieben frische Brötchen beim Bäcker leisten.“ Alles Argumente auch für junge Leute, die als Kunden in Dorsten bislang relativ selten sind. „Dabei sind Elektro-Fahrräder nicht nur etwas für Senioren“, sagt Heiner Böhmer. Der Lembecker Radhändler ist sich aber sicher, dass in fünf, sechs Jahren auch die 15-, 16-Jährigen statt Vespa-Roller vermehrt E-Bikes kaufen werden.

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