Eltern dürfen zum Bringen und Abholen ihrer Kinder wieder in die Kitas. Doch in den Dorstener Kitas gelten dafür unterschiedliche Regeln. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
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Eltern dürfen Dorstens Kitas wieder betreten, müssen sich aber an Regeln halten

Für die Kitas in NRW gelten durch die geänderte Coronabetreuungsverordnung seit rund einer Woche neue Regeln. In den Dorstener Kitas werden diese jedoch unterschiedlich umgesetzt.

Viele Eltern von Kita-Kindern haben seit anderthalb Jahren die Einrichtung ihrer Kinder nicht mehr von Innen gesehen. Durch Corona herrschte ein Betretungsverbot. Jetzt hat das Land NRW neue Regeln festgelegt und die Eltern dürfen zum Bringen und Abholen wieder rein in die Kita. Dabei gelten in Dorsten je nach Einrichtung unterschiedliche Regeln.

Grundsätzlich sei es allen Eltern wieder erlaubt, die städtischen Kitas zu betreten, erklärt Stadtsprecher Christoph Winkel. Da es jedoch in den Einrichtungen besonders im Bereich der Garderoben teilweise recht eng sei, „entscheidet die jeweilige Leitung der Einrichtung, wie viele Personen gleichzeitig zum Bringen oder Abholen die Kita betreten dürfen.“

Dabei geht es vor allem darum, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Damit nicht alle Eltern gleichzeitig in die Kita gehen, nutzen die Kitas laut Winkel unterschiedliche Systeme. Häufig stünden vor der Einrichtung Körbe mit beispielsweise Wäscheklammern, Kugeln oder Bausteinen mit dem Symbol der jeweiligen Gruppen bereit, die die Eltern dann mit hinein nehmen müssten. Dabei sei es wichtig, dass die Gegenstände nach der Nutzung von den Eltern kurz desinfiziert würden.

Eltern dürfen nicht alle gleichzeitig in die Einrichtungen

„Sind die Gegenstände vergriffen, müssen die Begleitpersonen mit den Kindern einen Moment draußen warten oder haben wie bisher auch die Möglichkeit, das Kind direkt an der Tür einem Erzieher zu übergeben“, so Winkel.

In den evangelischen Kitas in Dorsten sind die Regeln indes etwas strenger. Eltern dürfen diese zwar auch betreten, müssen jedoch nachweisen, dass sie geimpft, getestet (max. 48 Stunden alt) oder genesen sind. Eltern, die durch ein Attest vom Tragen der Maske befreit sind, dürften nicht in die Kitas. „Wir schützen damit die Kinder und deren Familien vor hochansteckenden Varianten des Virus“, erklärt Stefanie Reich von der Evangelischen Kirchengemeinde.

In den evangelischen Kitas gelten in Dorsten strengere Regeln

Praktika würden aktuell nicht stattfinden, Azubis müssten ebenfalls eines der 3 G nachweisen. Kooperationspartner dürften die evangelischen Kitas nur betreten, wenn sie geimpft oder genesen seien. Ein Test reiche hier nicht aus. Sitzungen – beispielsweise des Elternrates – sollten nach Möglichkeit außerhalb der Räumlichkeiten der Kitas stattfinden.

Anmeldungen für einen Kita-Platz sollten laut Reich online vorgenommen werden. Eltern, die einen Platz für das kommende Kita-Jahr (ab August 2022) für ihr Kind haben möchten, dürfen die Kita besuchen. „Die Besuche finden nur auf Termin und zu von Kita-Kindern schwach belegten Zeiten – wenn möglich nach der Öffnungszeit der Kita – statt“, erklärt Stefanie Reich.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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