Elternanteil soll Schüler-Spezialverkehr sichern

Kompromiss-Antrag

Offenbar ist das allerletzte Wort in Sachen Schüler-Spezialverkehr doch noch nicht gesprochen.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 29.04.2011, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach Gesprächen mit den Eltern will die Dorstener CDU jetzt jedoch mit einer Kompromiss-Lösung für eine dauerhafte Fortsetzung sorgen. Einen entsprechenden Änderungsantrag wollen die Christdemokraten nun im Schulausschuss stellen. Bei zahlreichen Gesprächen mit Eltern, Schulen und Verwaltung, so Christian Heddier, habe sich herausgestellt, dass die Eltern kompromissbereit seien. „Sie können sich vorstellen, sich an den Kosten zu beteiligen“, erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Der CDU-Antrag basiert darauf, dass sich die Eltern ab dem Schuljahr 2012/13 mit 50 % an den Kosten beteiligen. „Entscheidend für den Fortbestand des Schüler-Spezialverkehrs ist, dass bis zum 31. März 2012 der Gesamtbetrag für das laufende Schuljahr bei der Verwaltung eingegangen ist“, erläutert CDU-Fraktions-Chef Bernd Schwane das Konzept. Falls die nötige Summe unterschritten werde oder eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, werde die Verwaltung den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Unabhängig davon, so Schwane, sollen Einsparpotenziale durch die Optimierung der Fahrtrouten und Neuausschreibungen geprüft werden. Ob der Antrag im Rat durchkommt, hängt nun davon ab, ob die CDU Unterstützung aus anderen Fraktionen erhält. Allein reichen die Stimmen der Christdemokraten dafür nicht aus.

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