Energiespartipps für den Hausgebrauch

"Dorsten ohne Atomstrom"

Der Arbeitskreis "Dorsten ohne Atomstrom" kämpft dafür, dass zukünftig kein Atomstrom mehr erzeugt wird und weniger Energie von Netzen außerhalb Dorstens bezogen werden muss. Dafür gibt der Arbeitskreis einige praktische Tipps zum Energiesparen.

DORSTEN

von Von Rüdiger Eggert

, 13.10.2011, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Suche nach neuen Energiekonzepten ist die Gruppe "Kommunale Energie ohne Atomstrom": Wolfgang Baldauf, Rainer Walter, Dr. Horst Grothus und Dirk Hartwich (v.l.).

Auf der Suche nach neuen Energiekonzepten ist die Gruppe "Kommunale Energie ohne Atomstrom": Wolfgang Baldauf, Rainer Walter, Dr. Horst Grothus und Dirk Hartwich (v.l.).

Durch Undichtigkeiten von Fenstern und Türen können 5-15% der Heizenergie verloren gehen. Mit Tesamoll oder ähnlichen Hilfsmitteln kann man die Schlitze wirksam abdichten. Wenn man als Beispiel eine Dreizimmerwohnung nimmt mit 80 Quadratmetern Wohnfläche, fünf Fenstern und Balkontüren, so könnte ein Heizaufwand von ca. 1750 Euro/Jahr anfallen. Im Vergleich dazu sind die paar Euro für Tesamoll zu vernachlässigen. Gleichzeitig wird es in der Wohnung ohne kalte Zugluft viel behaglicher. In manchen Wohnungen geht viel Wärme durch die Korridortür in das kalte Treppenhaus oder durch die Haustür nach draußen verloren. Ein dicker und dichter Chenille-Vorhang kann Wunder wirken. Wenn in der betrachteten Dreizimmerwohnung bisher im Korridor eine Temperatur von 20 Grad und im Treppenhaus von 12 Grad herrschte, gingen durch die nicht-isolierte Korridortür ein spürbarer Teil des Heizaufwandes verloren. Der Vorhang zum Materialpreis von ca. 100 Euro vermindert die Kosten für Wärmeenergie um schätzungsweise 25 Euro/Jahr, wird sich also in vier Wintern bezahlt gemacht haben.

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