Entscheidung zum Tisa-Brunnen soll noch vor der Sommerpause fallen

Damit eine 50-prozentige Förderung sicher ist, muss die Entscheidung für den Nachfolger des Tisa-Brunnens auf dem Marktplatz bis zur Sommerpause fallen. Der Fahrplan steht bereits fest.
So sah der Tisa-Brunnen in den späten 1980er-Jahren aus. © privat

Die Entscheidung, in welcher Form ein Nachfolger des historischen Tisa-Brunnens auf dem Marktplatz errichtet wird, soll noch vor der Sommerpause fallen. Nach dem bürgerschaftlichen Austausch in der vergangenen Woche hat das Technische Dezernat nun den weiteren Fahrplan abgestimmt.

  • Anfang Juni wird noch einmal der Kunstbeirat tagen und das Thema diskutieren – auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Online-Umfrage und des bürgerschaftlichen Austausches.
  • Bis Mitte Juni haben Politik und Mitglieder des Kunstbeirates noch die Möglichkeit, die sicher eingelagerten Original-Reliefplatten des Brunnens zu besichtigen.
  • Kunstbeirat und Politik erhalten rechtzeitig zu den Sitzungen eine umfassende Dokumentation des bisherigen Prozesses.
  • Im Haupt- und Finanzausschuss (HFA, 23. Juni) oder im Rat (30. Juni) soll dann der endgültige Beschluss gefasst werden, ob der historische Brunnen als originalgetreue Nachbildung wieder errichtet wird oder ob an dieser Stelle ein gänzlich neuer Brunnen im Geiste Tisas entstehen soll.
  • Anfang Juli tagt dann der Beirat für den Altstadtfonds, um über den angekündigten Antrag der Altstadtschützen auf Förderung des neuen Brunnens zu beraten. Aus dem Fonds können die Kosten für den neuen Brunnen zu 50 Prozent gefördert werden. Dafür dürfte es allerdings keinen weiteren Zeitverzug geben: Projekte, die mit Mitteln des Altstadtfonds teilfinanziert werden, müssen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Ende Mai gibt’s erste Ideen für die Original-Reliefs

Das bürgerschaftliche Team, das Ideen entwickeln soll, wo und in welcher Form die historischen Original-Reliefs präsentiert werden, soll Ende Mai tagen. Falls es schon zu einem Ergebnis kommt, soll dieses ebenfalls im Kunstbeirat sowie in der HFA- oder Ratssitzung beraten und beschlossen werden.

Sollte dieser Prozess länger dauern, könne über die künftige Präsentation der Originale aber auch zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.