Ernste Themen lustig erzählt

„Teatro Trono“ in Gesamtschule

WULFEN Fast ohne Worte, dafür aber mit ganz viel Körpereinsatz und einnehmender guter Laune brachte „Teatro Trono“ aus Bolivien am Samstagabend viele große und kleine Stücke auf die Bühne des Forums der Gesamtschule Wulfen.

von Von Manuela Kantert

, 16.11.2009, 12:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das »Teatro Trono«arbeitete viel mit Clowns, Sketchen und Pantomime.

Das »Teatro Trono«arbeitete viel mit Clowns, Sketchen und Pantomime.

Am Samstag gaben sie zum 23. Waslalatag ihre letzte Vorstellung, bevor es dann am Montag zurück in die Heimat geht. Eigentlich besteht die Gruppe aus ca. 30 jungen Menschen – mit nach Deutschland kam jedoch nur eine Auswahl von sieben Jugendlichen im Alter von 16 bis 22 Jahren. Am Samstag sahen rund 50 Gäste in der Gesamtschule eine bunte Mischung aus Improvisation, Musik und gesellschaftskritischem Theater. „Die vielen kleinen Stücke handeln von Themen, die in Bolivien gerade diskutiert werden, aber auch von Dingen, die alle Jugendlichen betreffen“, so Engels. So ging es im ersten Stück, dass sich ungefähr mit dem Wort „Eingepfercht“ übersetzen lässt, um die Gier nach materialistischem Besitz und das Eingesperrt-Sein in Routinen.

Die extra für Deutschland entwickelte Show kommt fast gänzlich ohne Worte aus – und doch fällt es aufgrund von Mimik und Gestik leicht, zu verstehen, worum es geht. Dabei sind die Stücke trotz manch ernster Themen überhaupt nicht schwermütig oder traurig, sondern in den meisten Fällen lustig, denn die Gruppe arbeitet viel mit Clowns, Sketchen und Pantomime. 

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