Erstmals „Weiberkram“ in der alten Kaue

Mädelsflohmarkt am 3. Mai

Als Melanie Schmitz nach coolen Ruhrgebiets-Locations für ihren "Weiberkram" suchte, blieb sie bei einem Foto von einem ganz besonderen Ort im Creativ-Quartier Fürst Leopold hängen. "Die Kaue ist echt Bombe für meinen Mädelsflohmarkt", ist sich die Event-Organisatorin sicher.

Dorsten

, 28.04.2015, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
70 Stände gibt es am Sonntag. Melanie Schmitz rechnet mit 2000 bis 3000 Besuchern.

70 Stände gibt es am Sonntag. Melanie Schmitz rechnet mit 2000 bis 3000 Besuchern.

Am Sonntag, 3. Mai, von 11 bis 17 Uhr lädt die Düsseldorfer Veranstalterin nun nach Düsseldorf, Neuss, Essen, Münster und bald auch Berlin auch in Dorsten zum ersten Mädelsflohmarkt ein. Dort, wo zu Zechenzeiten der Zutritt zur Kaue den Frauen noch verwehrt war, übernimmt dann ein Haufen modeverrückter Weiber die denkmalgeschützte Halle und verwandelt sie in ein Klamottenparadies.

70 Stände seit Wochen ausgebucht

70 Stände gibt es, vornehmlich von Frauen aus der Region. "Wir sind schon seit Wochen ausgebucht", freut sich Melanie Schmitz, die 2000 bis 3000 Besucher bei der Erstauflage in der Lippestadt erwartet. "Das ist der Durchschnitt bei meinen anderen Veranstaltungen", sagt die Düsseldorferin, die wegen des großen Erfolges ihres Flohmärkte-Konzepts ihren Hauptjob als Modedesignerin bei "Esprit" vor ein paar Monaten gekündigt hat.

"Der Weiberkram ist kein klassischer Markt, bei dem aus Kartons heraus verkauft wird", betont Melanie Schmitz. Die 2000 Quadratmeter große ehemalige Umkleidehalle der Bergleute wird nämlich szenig und stylish dekoriert. Für drei Euro Eintritt erwarten die Besucher nicht nur nicht mehr getragene Schätze anderer Mädels, sondern auch Musik von zwei DJs und eine liebevoll geführte Gastronomie - "damit auch die Jungs keine Langeweile haben, während ihre Mädels entspannt auf Schnäppchenjagd gehen".

Viele schöne Dinge

Beim "Weiberkram" sollen längst vergessene Klamotten, Schmuck, Accessoires und viele andere schöne Dinge einen neuen glücklichen Besitzer finden. Ob Fehleinkäufe, selbst hergestellte Unikate oder einfach nicht mehr getragene Schätze. "Was die Eine nicht mehr mag ist vielleicht der Anderen Lieblingsteil", ist das Motto von Melanie Schmitz.

Die Düsseldorferin, die auf alte Industrieanlagen steht, möchte die Kaue von Fürst Leopold künftig häufiger bespielen. So plant sie im Juni einen abendlichen "Beats- und Bummelmarkt", gegen Ende des Jahres einen Designmarkt und die "Weiberkram"-Flohmärkte sollen künftig alle zwei Monate in Dorsten stattfinden.

Eintritt 3 Euro/Kinder bis 12 Jahre frei. 

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