Es steht fest: Schulen im Kreis Recklinghausen bleiben im Distanzunterricht

Coronavirus

Endlich herrscht Klarheit: Was sich am Freitagabend bereits abzeichnete, steht jetzt fest: An den Schulen im Kreis wird es ab Montag (19.4) weiterhin Distanzunterricht geben.

Dorsten

, 17.04.2021, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schulen im Kreis, also auch in Dorsten, bleiben ab Montag (19.4.) im Distanzunterricht. (Symbolbild)

Die Schulen im Kreis, also auch in Dorsten, bleiben ab Montag (19.4.) im Distanzunterricht. (Symbolbild) © dpa

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) habe sein Einvernehmen zur Allgemeinverfügung erteilt, die der Kreis Freitagabend auf den Weg gebracht hatte, teilte der Kreis am Samstag mit.

Zwar liegt die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz auch am Samstag noch knapp unter dem Grenzwert 200, in den meisten großen kreisangehörigen Städten lag sie schon in den vergangenen Tagen darüber. Am Ende gehe es aber nicht nur um diesen Wert, sondern auch um die Zahl der Infektionen in der Altersklasse der Schüler, heißt es.

Deutlich höhere Ansteckung bei Jüngeren

„Aufgrund der deutlich höheren Ansteckung gerade bei Jüngeren ist der weitere Distanzunterricht geeignet, um das Infektionsrisiko zu reduzieren“, heißt es in der Allgemeinverfügung, „Bei Kindern unter zehn Jahren liegt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Recklinghausen trotz der Osterferien und der Schulschließung in dieser Woche bei 204,7 und bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 bei 298,8.“ Die Allgemeinverfügung tritt am 19. April in Kraft und gilt bis einschließlich 26. April.

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Darum wird die vom Land ursprünglich für Montag vorgesehene Einführung des Wechselunterrichts an Schulen im Kreis Recklinghausen vorerst nicht stattfinden. Lediglich Abschlussklassen und die Qualifikationsphasen der gymnasialen Oberstufe, des beruflichen Gymnasiums und der Bildungsgänge der Weiterbildungskollegs können am Präsenzunterricht festhalten. Die Pflicht von zwei Selbsttests pro Woche bleibt dabei erhalten. Die Schulen bieten eine Notbetreuung an.

Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankt sich

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei Landrat Bodo Klimpel, dass gemeinsam in Abstimmung mit der Landesregierung NRW sowie der Bezirksregierung Münster eine gute Lösung gefunden wurde, die Schülerinnen und Schülern, Eltern und Schulen Planungssicherheit bietet und dem Infektionsschutz angemessen Rechnung trägt“, begrüßte Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff die Regelung.

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