Es wächst etwas Neues

Wulfen 135 Seiten. Einige Fotos, Pläne, Skizzen. Viel mehr Worte. Über das, was bisher geschah. Und über das, was kommen könnte. Nach dem Abriss der Häuser an der Dimker Allee.

19.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Umwelt- und Planungsausschuss hat am Dienstag erwartungsgemäß das städtebauliche Entwicklungs- und Handlungskonzept beschlossen. Ein komplizierter Name für Laien, viel Lesestoff für diejenigen, die sich seit Jahren intensiv mit der Zukunft von Wulfen-Barkenberg befassen. Doch auf die wichtigste Frage weiß noch niemand eine endgültige Antwort: Was kommt, wenn die Häuser an der Dimker Allee zum Jahresende verschwunden sind? "Das ist kein Wunschkonzert", vermutet Volker Deutsch vom städtischen Planungsamt.

Zumindest die vorläufige Nutzung der Brachfläche ist inzwischen klar. Rasen soll eingesät werden, vielleicht auch als Symbol, dass im viel zitierten Problemstadtteil etwas Neues wächst. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern sozialer Träger, hat sich in der vergangenen Woche erstmals Gedanken über eine vorläufige Nutzung gemacht. "Bis zum Jahresende sollen Ergebnisse vorliegen", versichert Deutsch. Spielflächen für Jung und Alt könnte es geben, einen Park vielleicht. Hauptsache, es ließe sich schnell wieder beseitigen, wenn Stadt und LEG einen Investor gefunden haben, der neuen Wohnraum schafft. Aber den gibt es ja noch nicht.

Straßenmarkierung

Provisorisch wird zunächst auch das Verkehrskonzept sein, wenn die Fußgängerbrücke zum Handwerkshof wohl im November abgerissen wird. Ein "angedeuteter Rückbau" über Straßenmarkierungen soll Raser bremsen, eine Art Zebrastreifen die Fußgänger zur Ladenzeile bringen. Die wird?s auch in den nächsten Jahren geben, ist Deutsch überzeugt.

Ulrich Hahn mit seinem Edeka-Laden wird wohl bleiben. Diskussionen über den Einzelhandel sind dennoch zu erwarten. Wahrscheinlich schon bei der nächsten Informationsveranstaltung für die Anwohner. Die soll?s noch in diesem Jahr geben. dieb

www.stadtumbau-barkenberg.de

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