Falkner jagte offenbar auf eigene Faust

Flügelschlagender Wilderer

Ein Nachspiel könnte möglicherweise die Raubvogel-Jagd auf Maria Lindenhof haben. Denn der Falkner, der dort mehrfach unterwegs war, um nach eigenen Aussagen mit seinem Wüsten-Bussard die "Kaninchen-Überbevölkerung" einzudämmen, hatte offenbar keinen Auftrag.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 08.03.2011, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Jagdpächter hat nämlich die Kaninchen-Bestände in diesem Bereich mit eigenen Mitteln reduziert. Durch den Einsatz speziell dazu gezüchteter handzahmer Frettchen, durch Fallen und durch gezielte Jagd mit kleinkalibrigen Gewehren. Dabei werde jedoch stets strikt darauf geachtet, dass keinerlei Gefahr für Erholungssuchende besteht.Erstaunen hat daher auch die Aussage des Wasser- und Schifffahrts-Amtes ausgelöst, wonach eine Jägergruppe bei der Entenjagd ein Sportboot auf dem Kanal mit Schrotkugeln gespickt haben: „Wir gehen grundsätzlich nur zu dritt an der Lippe auf Entenjagd, schießen die Tiere nur in der Luft und halten uns an alle Sicherheits-Bestimmungen“, betont der zuständige Jagdaufseher.

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