Faszination Outback

Sina Rompza berichtet aus Australien

Dorsten Seit dreieinhalb Monaten ist Sina Rompza in Australien. Das Zwischenfazit der 17-jährigen Petrinum-Schülerin: "Ich möchte gar nicht mehr zurück nach Deutschland." Nachfolgend ihre Erlebnisse.

von Von Sina Rompza

, 29.10.2009, 18:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Da geht´s lang: Sina Rompza auf dem Weg zum Ayers Rock.

Da geht´s lang: Sina Rompza auf dem Weg zum Ayers Rock.

Das Highlight bis jetzt war auf jeden Fall die Outbacktour, die ich zusammen mit zwei deutschen Freundinnen und einer Reisegruppe gemacht habe. Wir waren sieben Tage unterwegs, 1530 km Busfahrt von Adelaide nach Alice Springs. Der heißeste Ort Australiens

Das erste Mal richtig interessant wurde es in Coober Pedy, das liegt genau zwischen Adelaide und Alice Springs und ist der heißeste Ort Australiens. Im Sommer wird es dort über 55°C warm - deswegen wohnen die Menschen dort auch in Berghöhlen oder richten sich Häuser unter der Erde ein. Wir haben so ein Haus besichtigt und es sah total normal aus, nur dass die Wände aus Stein und unverkleidet waren. Die Häuser haben innen durchgehend eine Temperatur von etwa 22 Grad, so dass es sowohl im Winter als auch im Sommer angenehm ist. Außerdem gibt es in Coober Pedy ganz viele Opal-Minen.

Manche Leute sind schon richtig reich geworden durch ein paar Steine Opal. Man findet die auch so gut wie überall dort, teilweise sind ganze Hügel Kieselsteine aufgeschüttet worden, worin sich Opale leicht finden lassen.

Zwei Nächte der Tour haben wir unter freiem Himmel am Lagerfeuer verbracht. Wir haben in Swags geschlafen, das sind eine Art Schlafsäcke, nur größer und robuster, so dass man den eigentlichen Schlafsack noch mit reinlegen kann. Das war schon gruselig, wenn man daran gedacht hat, was für Tiere nachts aktiv sind. Von giftigen Spinnen über Schlangen und Dingos, die sich allesamt in Camps schleichen, bis hin zu Aborigines, die Camps nach Alkohol durchsuchen und in Zelte einbrechen. Zum Glück ist uns aber nicht dergleichen begegnet - zumindest haben wir es nicht mitbekommen.

Höhepunkt der Tour war der Ayers Rock. In echt sieht er noch um einiges schöner aus als auf Fotos und der Sonnenuntergang, den wir uns angeguckt haben, war atemberaubend, ebenso der Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Nach dem Sonnenaufgang bin ich als einzige von meiner ganzen Reisegruppe den Ayers Rock hochgeklettert. Ich hab am Anfang nicht gedacht, dass ich das schaffen würde, weil es richtig steil und somit anstrengend war, aber ich hab´s geschafft. Ich kann nicht genau beschreiben, was für ein Gefühl es war, ganz oben zu stehen, aber besonders war es. Den letzten Tag der Tour haben wir in Alice Springs verbracht. Von dort ging es dann mit dem Flugzeug zurück nach Adelaide, wo mich meine Gastmutter vom Flughafen abgeholt hat.

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