Feldmark hat förderbedürftige Kinder

Delfintest

Überraschende Erkenntnisse beim Delfin-Test: Stammten im Vorjahr noch viele förderbedürftige Kinder aus Hervest, so rückte diesmal ein ganz anderer Stadtteil in den Fokus: die Feldmark. Denn dort brauchen anteilig besonders viele Kinder Hilfe.

von Von MIchael Klein

, 07.10.2011, 18:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinder bei einem Spiel zum Delfin-Sprachtest.

Kinder bei einem Spiel zum Delfin-Sprachtest.

Stammten im Vorjahr 36,5 Prozent aller Dorstener Kinder, die eine zusätzliche Sprachförderung nötig hatten, aus Hervest, so hat sich dieser Prozentsatz in 2011 auf 21 Prozent reduziert (in absoluten Zahlen: von 39 auf 22). Beim Prozentsatz nimmt nun Holsterhausen den Spitzenplatz ein (22,1). Hinter der Feldmark (16,3 Prozent) und Barkenberg (12,5 Prozent) folgt die Altstadt auf Rang vier: 10,6 Prozent aller zu fördernden Kinder stammen aus diesem Stadtteil, im Vorjahr waren es nur 2,8 Prozent gewesen. Überraschend auch die Aufteilung innerhalb der Stadtteile: Von 34 in der Feldmark getesteten Kindern müssen 17 gefördert werden (also 50 Prozent). In Hervest beispielsweise waren es 19,1 Prozent (22 von 115), in Barkenberg 26 Prozent (13 von 50).

Aber auch auf der Hardt und in Lembeck müssen in jeweils zwei Kindergärten Sprachfördergruppen eingerichtet werden.  In Rhade benötigt nur eines von 43 getesteten Kindern eine zusätzliche Förderung, in Altendorf-Ulfkotte, Deuten und Östrich hat der Delfin-Test keinen Bedarf ergeben. Insgesamt waren es 553 vier-jährige Kinder, die in Dorsten in 2011 an dem Test teilnahmen, 104 Kinder brauchen eine Sprachförderung (18,8 Prozent). Da diese auf zwei Jahre bis zur Einschulung angelegt ist, erhalten die 107 Kinder, die im Vorjahr getestet wurden, weiterhin eine Förderung. Damals lag die Förderquote bei 17,2 Prozent von 623 Kindern.

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