Feuerwehr und Tierarzt rückten zu Reiterhof aus - ein Pferd war in Not

Feuerwehr-Einsatz

Feuerwehr-Einsatz mit tragischem Ende: Am Donnerstagmorgen rückten Feuerwehr und Tierarzt zu einem Reiterhof Im Ovelgünne aus. Ein Pferd war in Not.

Feldmark

, 18.02.2021, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr und Tierarzt rückten zum Reiterhof Im Ovelgünne aus.

Feuerwehr und Tierarzt rückten zum Reiterhof Im Ovelgünne aus. © Guido Bludau

Die Einsatzkräfte waren gegen 9.30 Uhr alarmiert worden. Ein Pferd hatte sich in seiner Box verletzt und kam nicht mehr alleine auf die Beine. Auch die Pferdebesitzer konnten dem Tier nicht helfen.

Also rückte die Feuerwehr mit einem Tierarzt zum Hof des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Dorsten aus. Der Tierarzt sedierte das Pferd zunächst, weil es offenbar unter starken Schmerzen litt.

Die Einsatzkräfte legten dem Tier ein Pferdegeschirr an.

Die Einsatzkräfte legten dem Tier ein Pferdegeschirr an. © Guido Bludau

Da der Arzt das Tier in der Box nicht gründlich untersuchen konnte, legten die Einsatzkräfte dem Vierbeiner ein Pferdegeschirr an. Mit vereinten Kräften, etwa zwölf Feuerwehrleute waren am Werk, bugsierten sie das betäubte Pferd aus seiner Box in die Reithalle.

Pferd musste eingeschläfert werden

Dort konnte der Arzt das 20 Jahre alte Tier genauer in Augenschein nehmen und einen Knochenbruch feststellen. Der Arzt entschied schließlich, das Tier einzuschläfern. Der gesamte Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Wie sich das Pferd die Verletzung in der Box zugezogen hat, ist noch unklar.

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