Gartencenter abgerissen: Das sind die Pläne für das neue Baugebiet

mlzNeubaugebiet

Bagger haben die riesigen hinteren Hallen des ehemaligen Gartencenters Rexforth an der Bochumer Straße abgerissen. 50 Prozent der Häuser des dort geplanten Neubaugebiets sind schon verkauft.

Dorsten

, 13.05.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Abbbruchbagger haben in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet: Nur ein riesiger, inzwischen aber fast abgetragener Schuttberg an der Bochumer Straße erinnert daran, dass hier noch bis vor Kurzem die Gebäude des ehemaligen Garten-Centers Rexforth standen.

Nachdem im umgebauten vorderen Teilgebäude bereits die Firma „T + K Dorsten“ mit Lager und Büros sowie ein Blumengeschäft eingezogen sind, haben nun auch die Vorbereitungen für die Entwicklung des großen Rest-Areals begonnen.

Ein- und Mehrfamilienhäuser

Die Bauschilder verraten es bereits: Auf dem Gelände zwischen den Straßen „Verdiwinkel“ im Norden und „Lortzingstraße“ im Süden wird ein neues Baugebiet entstehen, 22 Einfamilien- und Doppelhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus sind dort geplant.

Jetzt lesen

„In zwei, drei Monaten findet der erste Spatenstich statt“, erklärt Georg Spitzer, Geschäftsführer des Dinslakener Familien-Unternehmens SWF-Projektbau, das das Neubaugebiet entwickelt.

Im Sommer 2021 könnten die ersten Hausbesitzer ihr neues Immobilien-Eigentum beziehen. Bis das komplette Neubaugebiet steht, dürfte es bis Herbst 2022 dauern. „50 Prozent der Häuser und Haushälften sind bereits vermarktet“, so Georg Spitzer.

So sieht der Lageplan für das Neubaugebiet aus. Rechts unten verläuft die Bochumer Straße. Das dortige Winkelgebäude ist das geplante Mehrfamilienhaus.

So sieht der Lageplan für das Neubaugebiet aus. Rechts unten verläuft die Bochumer Straße. Das dortige Winkelgebäude ist das geplante Mehrfamilienhaus. © Grafik: SWF-Projektbau

Vornehmlich an Käufer aus Dorsten „im Alter von 30 bis 40 Jahren, mit Kindern oder mit Kinderwunsch“, so der Firmenchef. Das ehemalige Rexforth-Gelände jedenfalls habe für diese Klientel viele Vorzüge: „Innenstadtnah, eine gute Verkehrsanbindung und ein ruhiges Wohnumfeld.“

Drei Haustypen im Angboet

Errichtet werden drei unterschiedliche und flexible Haustypen, je nach Ausbau (Keller, Galerie) ab 306.000 Euro teuer: zwei freistehende Einfamilienhäuser vom Typ „Unico“ , um die 150 Quadratmeter groß, die Doppelhaushälfte „Stadthaus“ (120 bis 135 qm) sowie die Doppelhaushälfte „Vivendi“ (115 bis 135 qm).

Zudem errichtet die SWF-Projektbau, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feierte, auf dem ehemaligen Rexforth-Parkplatz ein Mehrfamilienhaus mit 17 barrierefreien Eigentumswohnungen zwischen 80 und 120 Quadratmetern. „Hier wird die Vermarktung noch im Mai begonnen“, so Georg Spitzer, Baustart ist im Sommer. Im Erdgeschoss sei auch Büronutzung denkbar.

Auf dem ehemaligen Rexforth-Parkplatz ist ein Mehrfamilienhaus mit Eigentums-Wohnungen geplant.

Auf dem ehemaligen Rexforth-Parkplatz ist ein Mehrfamilienhaus mit Eigentums-Wohnungen geplant. © Guido Bluduau

Der Investor hat gerade mit der Erschließung des Geländes begonnen, die er selbst komplett übernimmt. Die Verkehrserschließung des neuen Wohngebiets ist im Süden über die Lortzingstraße geplant. Durch die Häuserreihen soll eine kleine Wohnstraße führen, die im Norden an den Verdiwinkel angebunden wird.

Zahlreiche Projekte entwickelt

Das zwölfköpfige SWF-Team um Geschäftsführer Georg Spitzer hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Neubau-Projekte vor allem im Ruhrgebiet und im Rheinland entwickelt, zuletzt in Hünxe eine Mehrgenerationen-Siedlung inklusive Seniorenpflegezentrum.

Jetzt lesen

Größte aktuelle Bauvorhaben derzeit sind die „Schwarze Heide“ in Oberhausen mit 56 Doppelhaushälften sowie die Baumaßnahme „Am alten Sägewerk“ in Dinslaken mit 21 Eigenheimen. Das Neubaugebiet an der Bochumer Straße, das unter dem Titel „Wohnen an der alten Gärtnerei“ vermarktet wird, ist das erste der Firma in Dorsten, erklärt Georg Spitzer.

„Dorsten hat Entwicklungspotenzial“

Die SWF-Projektbau habe aber durchaus Interesse, hier weiter tätig zu werden. Der Firmenchef betont, dass „Dorsten eine Menge Entwicklungspozential als Zuzugsgebiet für junge Familien aus umliegenden Städten“ habe.

Lesen Sie jetzt