LKA ermittelt

Geldautomaten der Volksbank in Barkenberg sollten gesprengt werden

Mit einem explosiven Gemisch haben sich die Täter am Montag bei der Volksbank in Barkenberg ans Werk gemacht. Das hat die Polizei inzwischen herausgefunden.
Am Mittwochmorgen sicherte die Polizei Spuren an den Geldautomaten. © Guido Bludau

Die Geldautomaten in der Volksbank in Wulfen-Barkenberg sind nach Erkenntnissen der Polizei nicht aufgehebelt worden. Vielmehr habe es einen Sprengungsversuch gegeben, teilte Polizeisprecherin Ramona Hörst am Donnerstag mit.

Beim Landeskriminalamt werden jetzt Spuren verglichen, um zu ermitteln, ob diese Tat mit weiteren Sprengungen von Geldautomaten in Zusammenhang steht.

In Barkenberg wurde der Einbruchsversuch am frühen Montagmorgen entdeckt. Nach Angaben der Volksbank haben die Täter zwar großen Sachschaden verursacht, aber keine Beute gemacht.

Das Sprengen von Geldautomaten ist eine beliebte Methode

Das Sprengen von Geldautomaten scheint „modern“ zu sein: Nach Angaben des Landeskriminalamtes sind in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen schon 98 Geldautomaten gesprengt worden. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2019 gab es landesweit insgesamt 104 Fälle.

Die Volksbank in Schermbeck wurde im April von Automatensprengern heimgesucht, die ebenfalls keine Beute machten, aber großen Schaden anrichteten.

Erst am Wochenende hatten Automatensprenger die Deutsche Bank in Kirchhellen besucht. Sie hebelten erst die Tür des SB-Centers auf und ließen dann ein Gas-Gemisch explodieren. Ihnen gelang es, an Bargeld zu kommen.

Im Barkenberger Fall erhoffen die Ermittler sich weitere Erkenntnisse aus der Auswertung der Überwachungskameras.

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