Großbaustelle Klosterstraße mit zwei Tagen Verspätung gestartet

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Ein Jahr lang wird der 1,2-Millionen-Euro-Ausbau der Klosterstraße in Dorsten dauern. Mit etwas Verspätung ist die Baustelle losgegangen - mit Umleitungen für den Durchgangsverkehr.

Dorsten

, 22.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Straßen-Absperrungen für die Baustelle stehen, die ersten Baumaschinen sind angerollt, zwischen Georgplatz und Hafenstraße haben die Bauarbeiter auf der nördlichen Seite bereits die halbe Fahrbahn aufgefräst. Mit zweitägiger Verspätung hat jetzt ein 1,2 Millionen Euro schweres „Wir-machen-Mitte“-Bauprojekt in Dorsten begonnen: der mehr als ein Jahr dauernde Umbau der Klosterstraße im Stadtteil Hardt.

Baugruben bis zehn Meter lang

Im ersten Bauabschnitt zwischen Kreisverkehr an der Hafenstraße und Georgplatz wird nun zunächst in einzelnen Bauabschnitten in Richtung Georgplatz der Abwasserkanal erneuert. „Nach und nach in Baugruben von jeweils acht bis zehn Metern Länge“, so City-Manager Christoph Krafczyk (Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“).

Die Gruben werden anschließend zu- und dann wieder aufgemacht. Wenn nämlich in Gegenrichtung zur Hafenstraße der Regenwasserkanal an der Reihe ist. Das gleiche Spiel dann wieder in Richtung Georgplatz für die Hausanschlüsse.

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„Die Leitungen liegen in unterschiedlicher Tiefe im Boden und die Kanäle haben gegenläufige Fließrichtungen“, begründet Krafcyk das Auf-und-wieder-Zu-Prozedere. Und dadurch sei gewährleistet, dass die Anwohner ohne längere Bau-Unterbrechungen ihre Grundstücke erreichen können. Anfang kommenden Jahres sind die Arbeiten an den Versorgungsleitungen geplant (Westnetz etc.), dann auch auf der anderen Straßenseite.

Auch am Georgplatz weisen Schilder den Durchgangsverkehr auf die Sackgasse hin.

Auch am Georgplatz weisen Schilder den Durchgangsverkehr auf die Sackgasse hin. © Michael Klein

Für den Durchgangsverkehr ist die Klosterstraße gesperrt, darauf weisen die Durchfahrt-Verboten-Schilder stadtauswärts am Kreisverkehr Hafenstraße und in Richtung Stadt am Georgplatz hin. Anlieger dürfen aber die südliche Fahrbahn zu den Häusern nutzen. Entsprechende Hinweisschilder fehlen aber noch. „Das Thema gehen wir nächste Woche an“, so Krafczyk.

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Seit Mittwoch ist auch die Strecke des in 2021 geplanten zweiten Bauabschnitts zwischen Storchsbaumstraße und Georgplatz gesperrt, ein Sackgassenschild wurde aufgestellt. Auch hier können jedoch die Anlieger durch.

Die Umleitungsstrecken in beide Fahrtrichtungen sind inzwischen ausgeschildert, auch die von Anwohnern kritisierte über die Droste-Hülshoff-Straße.

Viele Halteverbotsschilder

Im Übrigen hat die Stadt an manchen Umleitungsstraßen in den Wohngebieten zusätzliche Halteverbotsschilder aufgestellt, damit parkende Autos nicht die Straße verengen. Und an der Georgstraße müssen Autofahrer, die in Richtung Gahlener Straße unterwegs sind, bei Rotlicht der dortigen Ampel vor der Overbergstraße halten, um einen Rückstau im Einmündungsbereich zu vermeiden.

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