Grüße vom anderen Ende der Welt

16.09.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dorsten Halbzeit hieß es am Samstagabend im Gemeindehaus der evangelischen Johanneskirche Dorsten, und zwar für das Gemeindemitglied Kathrin Schacht.

Diese verließ Dorsten vor etwas mehr als einem Jahr, um auf dem Missions-Schiff "Doulos" zu arbeiten (wir berichteten).

Wie geht es Kathrin?

Viele Gemeindemitglieder hatten sich eingefunden, um von Kathrins Basisteam, bestehend aus Freunden und jungen Gemeindemitgliedern, berichtet zu bekommen, wie es Kathrin ergeht. Eingebettet war das ganze in ein abendfüllendes Programm mit der Band "Grenzenlos", in der Kathrin vor ihrer Reise Gitarristin und Sängerin war, und einer Predigt von Pfarrer Karl-Erich Lutterbeck.

Dieser wies auf den hohen Stellenwert der Mission im christlichen Glauben hin, so befahl Jesus im Matthäus Evangelium seinen Jüngern: "Unter meiner Herrschaft sollen alle Jünger werden". In diesem Sinne und mit ihrem Motto "Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark" (1. Kor 16,13) verbreitet Kathrin die christliche Lehre in verschiedenen Ländern in Süd-Ost-Asien, die sie mit der "Doulos" ansteuert.

Und mutig und stark muss man auch sein, wenn man sich auf diese Reise begibt. Über 12.000 Kilometer legte sie im vergangenen Jahr zurück, besuchte Thailand, Kambodscha, Singapur, Malaysia, die Philippinen, Taiwan, Japan und Korea.

Telefonschaltung

Momentan weilt sie in Hongkong, von wo aus sie mit einer etwas improvisierten Telefonschaltung die anwesenden Gemeindemitglieder begrüßte und sich bei ihnen für die Unterstützung bedankte. Denn sehr viele Gemeindemitglieder unterstützen sie mit Spenden, so dass die nicht ganz einfache Finanzierung ihrer Missionsreise bisher noch nie gefährdet war.

Im Laufe das Abends zeigte das Basisteam dann Videos und Fotos von Missionarin Kathrin, ihrer Arbeit in der Klinik des Schiffes und ihrem Leben auf hoher See. Denn, so Pfarrer Lutterbeck, "Mission ist auch, manchmal kräftig zuzupacken", und dies macht die gelernte Krankenschwester nicht nur in regelmäßigen Übungen für den Ernstfall an Bord, sondern auch in ihrer täglichen humanitären und missionarischen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen.

Wohl fühlt sie sich auf jeden Fall, dass konnte der kleine Einblick in ihre Reise definitiv zeigen. maj

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