Hauptschul-Eltern haben Online-Petition gestartet

Kritik an geplantem Umzug

Eltern der Klasse 8a an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule haben eine Online-Petition gestartet. Sie wehren sich dagegen, dass die Hauptschule im nächsten Sommer an die Marler Straße umziehen soll - falls an der Pliesterbecker Straße eine Sekundarschule eingerichtet wird.

Dorsten

, 25.09.2017, 06:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße mit der Erich-Klausener Realschule und der Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule. Die Fassade wurde 2011 saniert. In dieses Gebäude soll die Sekundarschule ziehen, die Realschule läuft darin aus. Die Hauptschule soll umgesiedelt werden. Wohin, das hängt von weiteren Schulstandortentscheidungen ab.

Das Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße mit der Erich-Klausener Realschule und der Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule. Die Fassade wurde 2011 saniert. In dieses Gebäude soll die Sekundarschule ziehen, die Realschule läuft darin aus. Die Hauptschule soll umgesiedelt werden. Wohin, das hängt von weiteren Schulstandortentscheidungen ab.

Die Hauptschule in Holsterhausen und die Geschwister-Scholl-Schule auf der Hardt sollen nach den Plänen der Stadt im nächsten Schuljahr zur Feldmark umziehen. An der Marler Straße stehen bekanntlich die Johannes- und die Astrid-Lindgren-Schule leer. In das Gebäude auf der Hardt, das ist beschlossene Sache, zieht 2019 die Agathaschule aus der Altstadt.

Im Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße, wo neben der Bonhoeffer-Schule auch die Erich-Klausener-Realschule untergebracht ist, rührt sich nun Widerstand. Denn die Hauptschule soll der "Neuen Schule Dorsten", einer Sekundarschule, Platz machen. Die entscheidende Umfrage unter 1350 Grundschul-Eltern in Dorsten endet an diesem Montag (25.9.).

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Dagmar Niemann hat im Auftrag der Eltern der Klasse 8a vor wenigen Tagen eine Online-Petition gestartet: "Was jetzt mit den Hauptschülern veranstaltet wird, ist untragbar. Schülerinnen und Schüler müssen weichen, damit es eine neue Vorzeige-Schule gibt. Nicht mit uns!" Von dem Ziel - 1000 Unterzeichner - sind die Initiatoren noch weit entfernt. Die Petition kann dem Bürgermeister aber auch zuvor übergeben werden. "Eure Unterschrift wäre ein Weg, denen da oben die rote Karte zu zeigen", heißt es in der Petition.

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