Heimathof Lembeck bekommt rund 240.000 Euro - das Projekt im exklusiven Drohnenvideo

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Große Freude in Lembeck: NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach überreichte dem Heimatverein symbolisch fast 240.000 Euro. Worum es geht, sehen Sie auch im Drohnenflug über den Heimathof.

Lembeck

, 17.07.2019, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war ein großer Augenblick für Thomas Weßeling und seine Mitstreiter. NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) ist am Mittwoch höchstpersönlich zum Heimathof nach Lembeck gekommen, um dem 1. Vorsitzenden des Heimatvereins den Bewilligungsbescheid über 238.500 Euro zu überreichen. „Ehrenamtliches Engagement darf uns nicht nur warme Worte Wert sein“, sagte sie

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Drohnenflug über den Heimathof Lembeck

Heimatverein, Heimathof, Heimatministerin - das passt wortwörtlich zusammen. Und das Förderprogramm, aus dem nun eine Menge Geld nach Lembeck geht, heißt „Heimat-Zeugnis“. In der Beschreibung heißt es u.a.: „Bezugspunkte lokaler Identifikation sind häufig die lokale und regionale Geschichte oder besondere und prägende Bauwerke, Gebäude oder entsprechende Orte in der freien Natur.“

Heimathof Lembeck bekommt rund 240.000 Euro - das Projekt im exklusiven Drohnenvideo

Der Heimathof in Lembeck. Das historische Bauernhaus (hinten) wird derzeit restauriert und soll 2022 eröffnet werden. © Bludau

Passt, dachte sich der Heimatverein Lembeck und stellte im September letzten Jahres einen Antrag, der bereits 40 Tage später bewilligt wurde: „Wir möchten das Leben und Wohnen in früherer Zeit dokumentieren“, erklärte „Baudirektor“ Heinz Haane. „450 Arbeitsstunden haben wir schon investiert.“

Gemeint ist das historische Bauernhaus Oendorf aus Lasthausen, das im April 2018 in einer spektakulären Aktion nach Lembeck umgezogen ist. Stück für Stück, Stein für Stein wird es seitdem auf dem Heimathof an der Ecke An der Reithalle/Am Krusenhof wieder aufgebaut. „Zum 100-jährigen Bestehen des Heimatvereins im Jahr 2022 wird es fertig sein“, verspricht Vorsitzender Thomas Weßeling.

Viel Originalsubstanz bleibt erhalten

Vor dem Umzug war noch nicht abzusehen, wie viel der Originalsubstanz erhalten bleiben kann. Immerhin: Die originalen Eichenhölzer können größtenteils wiederverwendet werden, ebenso die alten Klinkersteine. Die Gesamtkosten beziffert der Heimatverein auf 265.000 Euro, das Land übernimmt 90 Prozent. „Heimat ist für mich die Verbindung von Moderne und Tradition, von Jung und Alt“, sagte die Ministerin.

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Vielleicht kommt Ina Scharrenbach zur Eröffnung noch einmal nach Lembeck. Dort hat‘s ihr am Mittwoch gut gefallen - nicht nur wegen des „Herrlichkeitstropfen“ und dem großen Präsentkorb, den sie erhielt.

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