Herbstfest-Organisator lief beim Köln-Marathon mit

Thomas Hein

Drei Tage "brummte" es beim Herbst- und Heimatfest in der Innenstadt. Doch der Cheforganisator hat davon nicht viel mitgenommen. Thomas Hein, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Altstadt, lief den Köln-Marathon.

DORSTEN

von Von Stefan Diebäcker

, 04.10.2011, 14:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zum zweiten Mal lief Thomas Hein (schwarzes Trikot, Nr. 2131) am Sonntag den Köln Marathon. Fünf Stunden und 41 Minuten benötigte er, das war in der Endabrechnung Platz 571 in seiner Altersklasse. Aber das war ihm nicht so wichtig.

Zum zweiten Mal lief Thomas Hein (schwarzes Trikot, Nr. 2131) am Sonntag den Köln Marathon. Fünf Stunden und 41 Minuten benötigte er, das war in der Endabrechnung Platz 571 in seiner Altersklasse. Aber das war ihm nicht so wichtig.

Bei Kilometer 17 wäre ich wohl ausgestiegen, wenn da nicht der positive Sponsorendruck gewesen wäre.

Ich hatte fast 20 Sponsoren, die jeweils 42 Euro bezahlen wollten, wenn ich ins Ziel komme. Das Geld geht an den Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Die Idee hatte letztes Jahr eine Bekannte von mir, die auch in diesem Jahr wieder mit mir gelaufen ist.

Jede Menge, die Atmosphäre ist wirklich einmalig. Bei Kilometer 21 hat mich eine alte Frau in den Arm genommen und gesagt: „Du bist der Held von Köln!“

Nee, ich war im letzten Drittel des Feldes. Aber jeder wird bis zum Ende angefeuert, das ist toll.

Naja, wenn einem diese Kenianer entgegen kommen, tut das schon weh. Die sitzen schon geduscht im Flieger, wenn ich ins Ziel komme. Aber der Besenwagen kam erst eine Stunde nach mir.

Ich versuche kontinuierlich 30 bis 40 Kilometer pro Woche zu laufen, dann geht das schon. Weil Sie ja sonst nichts zu tun haben... Ich mache das in der Regel abends, in den Sommermonaten auch frühmorgens. Es gibt für mich nichts besseres, um den Kopf frei zu kriegen. Und ich genieße es, die Jahreszeiten zu riechen.

Ich war am Samstag bis zum frühen Abend in der Stadt, dann wieder am Montagmittag. Da habe ich schon noch ein paar positive Eindrücke sammeln können. Aber viele Kollegen haben mir bestätigt, dass das Herbst- und Heimatfest auch insgesamt toll war.

Nein, ich habe ein gutes Team und wusste, dass es organisatorisch gut laufen würde. Auf dem Weg nach Köln ist mir zwar das ein oder andere noch eingefallen, aber das konnte ich auch telefonisch regeln.

Ja. Ich möchte nächstes Jahr zwei Marathons laufen, am 29. April in Hamburg und am 15. Oktober in Köln.

Am 29. April ist das Blumenfest in Holsterhausen, aber das funktioniert auch ohne mich. Am 15. Oktober ist nichts. Beim nächsten Herbst- und Heimatfest bin ich also wieder dabei.  

Lesen Sie jetzt