Hohe Brücke wurde mit einem großen Fest freigegeben

Sanierung abgeschlossen

"Über sieben Brücken musst du gehen", sang einst Peter Maffay. Den Feldmärkern reicht schon eine: ihre Hohe Brücke. Nach langem Kampf und sehr viel Arbeit wurde die Brücke am Sonntag mit einem riesigen Spektakel vor hunderten Gästen eingeweiht.

von Von Jana Kolbe

, 10.11.2013, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Das Wahrzeichen unseres Stadtteils erstrahlt in neuem Glanz", sagte der erste Vorsitzende des Schützenvereins Feldmark, Dieter Dreckmann. Für die Feldmärker ist die Brücke etwas ganz Besonderes. Sie verbindet nicht nur die beiden Bereiche des Ortsteils, sondern auch Menschen, Generationen und Geschichten.Eine große Herausforderung

Umso erfreuter waren alle darüber, dass an diesem besonderen Tag das Wetter mitspielte: "Wir waren schon richtig enttäuscht, aber jetzt ist es ja doch noch schön geworden", sagte Dreckmann. Das hatten sich der Schützenverein und die vielen Helfer wahrlich verdient. Für sie war die Sanierung eine ganz besondere Herausforderung gewesen, umso begeisterter waren sie, als die Brücke nach zehn lauten Schüssen aus der Kanone endlich freigegeben wurde.

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Einweihungsfest an der Hogen Brücke

Mit einem Fest wurde die sanierte Hohe Brücke in der Feldmark wieder freigegeben.
10.11.2013
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Ein paar Salut-Schüsse gaben die Feldmärker Schützen zu Ehren der sanierten Hohen Brücke ab.© Foto: Jana Kolbe
Die Blasmusik Wulfen spielte u.a. "Über sieben Brücken musst Du gehen!"© Foto: Jana Kolbe
Ein paar Salut-Schüsse gaben die Feldmärker Schützen zu Ehren der sanierten Hohen Brücke ab.© Foto: Jana Kolbe
Kinder ließen grün-weiße Luftballons in den Himmel steigen.© Foto: Jana Kolbe
Und schon wurden die ersten Schritte auf der Brücke gemacht.© Foto: Jana Kolbe
Vor der Eröffnung wurde die Brücke von Pastor Kiefer gesegnet.© Foto: Jana Kolbe
Die Ehre, die Brücke freizugeben, hatten (v.l.) Johannes Breuer, Dieter Dreckmann, Björn Reckwardt und Detlef Timmer.© Foto: Jana Kolbe
In die Betonplatten wurden Edelstahlplatten mit den Namen von Sponsoren eingelassen.© Foto: Jana Kolbe
Die erste Schritte auf der neuen Brücke waren für Jung und Alt ganz schön aufregend.© Foto: Jana Kolbe
Eine ganz besondere Aufgabe bekamen sie kleinsten Feldmärker. Sie gehörten zu den ersten, die auf die Brücke durften, um ihre Luftballons steigen zu lassen.© Foto: Jana Kolbe
Eine ganz besondere Aufgabe bekamen sie kleinsten Feldmärker. Sie gehörten zu den ersten, die auf die Brücke durften, um ihre Luftballons steigen zu lassen.© Foto: Jana Kolbe
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Johannes Breuer, Dieter Dreckmann, Björn Reckwardt und Detlef Timmer hatten die Ehre, das grünweiße Band durchzuschneiden. "Endlich ist das wieder verbunden, was zusammen gehört", verkündete der erste Vorsitzende. Die kleinsten Feldmärker durften nach der Segnung von Pfarrer Kiefer als erste auf die Brücke, um Luftballons steigen zu lassen.

"Wir"-Gefühl gestärkt

Die Feldmärker freuten sich über das bunte Spektakel, schließlich ist die Brücke nicht nur eine Verbindungsstrecke, sondern stärkt auch das "Wir"-Gefühl. Und hat für jeden eine ganz persönliche Geschichte. So sagte der fünfjährige Felix gestern: "Endlich kann ist mit meinem Opa wieder die Züge beobachten gehen."Klaus Kalde indes ist schon ein paar tausend Mal über die Brücke gegangen. Während der Bauarbeiten kamen er und seine Frau Hanne immer mal wieder vorbei, um zu schauen, wie weit die Arbeiten sind: "Jetzt sind wir richtig froh, dass es diese Verbindung wieder gibt", sagten sie, nachdem sie das erste Mal über die Brücke gegangen waren.

 

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