Coronavirus

Impfungen in Krankenhäusern gestoppt – Impfzentrum im Kreis Recklinghausen startet später

Wegen Lieferproblemen beim Biontech-Impfstoff wird Personal im Dorstener Krankenhaus wohl nicht vor Februar geimpft. Auch in Altenheimen geht es nicht weiter. Das Impfzentrum startet später.
Aufgrund von Lieferproblemen beim Biontech-Impfstoff hat das Land NRW einen Impfstopp in Kliniken verhängt. © dpa

Das Land NRW hat in der Nacht zu Mittwoch einen Impfstopp in Krankenhäusern verhängt, die mit Impfstoff von Biontech/Pfizer versorgt werden. Dazu zählen auch das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus und die weiteren Kliniken des KKRN-Klinikverbunds in Haltern am See, Marl und Herten. Begründet wurde die Entscheidung mit Lieferproblemen.

Wegen der Verzögerungen geht es auch im Impfzentrum für den Kreis Recklinghausen später los. Über 80-Jährige sollen sich dort nun ab 8. Februar und damit eine Woche später als geplant impfen lassen können.

Zweitimpfungen sollen wie geplant stattfinden

In den Alten- und Pflegeheimen wird nach Auskunft des Kreises Recklinghausen an diesem Mittwoch und am morgigen Donnerstag noch vereinzelt geimpft. Alle Impfstoffbestellungen ab dem 22. Januar seien aufgrund des Impfstoffmangels vom Land NRW storniert worden, teilte der Kreis RE mit.

Bis 31. Januar sind nur noch Zweitimpfungen möglich. Diese sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums NRW sichergestellt. Voraussichtlich ab 1. Februar, so das Ministerium, können Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen wieder stattfinden.

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