In wenigen Tagen startet der Umbau der Mercaden - und so sieht der Zeitplan aus

mlzMercaden Dorsten

In wenigen Tagen startet der millionenschwere Umbau der Mercaden in Dorsten. Der grobe Zeitplan steht. Fotos zeigen, wie es anschließend in dem Einkaufszentrum aussieht.

Dorsten

, 22.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Eine gewisse Erleichterung war Helmut Koprian anzumerken, als er die Nachricht verkündete. „Die Entscheidung ist gefallen, die Revitalisierung der Mercaden kann endlich beginnen“, bestätigte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Koprian IQ auf Anfrage. Die Beschlüsse der Geschäftsführung stehen, die Ausschreibungen sind abgeschlossen und alle Arbeiten für die kommenden Monate vergeben.

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Schon am kommenden Samstag (27. Juli) soll es in dem Einkaufszentrum losgehen, sagt Koprian, dessen Unternehmen sich seit Anfang 2018 um die Mercaden kümmert. Rund sechs Millionen Euro investiert die Galerie Lippe GmbH, hinter der die Hessisch-Thüringische Landesbank steckt, in das kriselnde Einkaufszentrum am Westwall.

Arbeiten bis zum Weihnachtsgeschäft

Die Grundsatz-Entscheidung steht seit Monaten, die Baugenehmingung der Stadt liegt seit März vor, doch Koprian hatte zuletzt eingeräumt, dass es schwierig sei, Firmen für die mitunter aufwendigen Arbeiten zu finden. Nun wird Tempo gemacht. „In weniger als 100 Tagen“ sollen die größten Brocken erledigt werden: die Verlagerung der Rolltreppe und der Einbau eines dritten Lichthofes vor Kaufland.

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Wie sich die Mercaden verändern

Die Mercaden werden in den nächsten Monaten umgebaut. Computeranimationen zeigen, wie das Einkaufscenter in Dorsten anschließend aussehen soll.
22.07.2019
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© Koprian IQ
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Andreas Messer ist seit 1. Juli Centermanager der Mercaden - der vierte in etwas mehr als drei Jahren.© Guido Bludau

Wie berichtet, soll die Rolltreppe am Erdgeschoss-Haupteingang versetzt werden, sodass die Kunden künftig direkt vor TK Maxx hinauf- und auch wieder hinunterfahren können. Auf der gegenüberliegenden Seite wird eine große Bodenplatte entfernt, um „mehr Transparenz über alle Ebenen“ zu erreichen. Bis vor einigen Monaten befand sich dort ein Eiscafé.

Es wird überwiegend nachts gearbeitet

Die staubigen und lärmintensiven Arbeiten werden nach Angaben von Centermanager Andreas Messer und Bereichsleiterin Andrea Hegenbarth nachts erledigt, um die Beeinträchtigungen für Kunden und Händler so gering wie möglich zu halten. „Bis zum Weihnachtsgeschäft sind wir fertig, dann geht es im Januar weiter“, sagt Hegenbarth.

Durch ein neues Farbkonzept, ein neues Lichtsystem, einen großen Brunnen im Erdgeschoss und ein neues Gestaltungskonzept mit Sitzgruppen und Bepflanzung soll dann die Aufenthaltsqualität in den Mercaden deutlich erhöht werden. Hegenbarth geht derzeit davon aus, dass „im Frühjahr 2020 alles fertig“ ist. Dann werden im besten Fall auch die ersten neuen Mietverträge unterschrieben sein.

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