Initiative fordert Stromnetz ohne Atomenergie

Infoveranstaltung angeregt

In Dorsten hat sich eine neue Arbeitsgruppe gegründet: "Kommunale Energie ohne Atomstrom", fordern Wolfgang Baldauf, Dr. Horst Grothus, Dirk Hartwich und Rainer Walter.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 18.04.2011, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Initiative hat inzwischen Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gebeten, in einer Veranstaltung die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie die Stadtverwaltung beim Thema Stadtwerke durch ihre Auswahl alternativer Netzbetreiber dazu beiträgt, dass in Dorsten ihre Forderung Wirklichkeit wird.Ohne Beteiligung der Parteien

"Wir haben den Wunsch geäußert, dass diese erste Informationsveranstaltung nur von der Verwaltung und möglichst von der beauftragten Beratungsfirma, ohne direkte Beteiligung der Dorstener Parteien erfolgt, um die Zeit ausschließlich zur Darstellung des Sachverhalts und zur Aussprache zu nutzen", so die Mitglieder der Arbeitsgruppe. Nach ihren Wünschen soll die Veranstaltung noch in der ersten Maihälfte stattfinden.

"Nach Fukushima wird in Deutschland wahrscheinlich bald immer weniger Strom in Atomkraftwerken erzeugt werden", erklären die Gründungsmitglieder in einer Pressemitteilung. "Zu dieser Umstellung können wir beitragen, wenn bei uns weniger Strom verbraucht und vor allem weniger Strom aus den Netzen von außerhalb Dorstens bezogen wird." 

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