"Irish Folk Night": Die gemeinsame Liebe zur grünen Insel

Gemeinschaftshaus Wulfen

Gemeinsam ist ihnen die Liebe zur immer grünen Insel und zur warmherzigen Kultur dort. Naja, und einem Guinness Bier sind sie wahrscheinlich auch nicht abgeneigt: Die Bands "Crashandoh" und "Bardic" wussten bei der "Irish Folk Night" vor gut 300 Zuhörern im Gemeinschaftshaus Wulfen zu begeistern.

WULFEN

von Von Jana Kolbe

, 12.11.2012, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Duo "Bardic" bezaubtere mit einem tollen Mix aus ruhigen und schnellen Liedern und bekamen abschließend viel Applaus.

Das Duo "Bardic" bezaubtere mit einem tollen Mix aus ruhigen und schnellen Liedern und bekamen abschließend viel Applaus.

Auch die Tanzgruppe "Double Turn" machte am Samstagabend deutlich, dass man die Menschen und die Kultur Irlands einfach mögen muss.

Zwei starke Stimmen, dazu Gitarre und Geige - den typisch irischen Sound interpretierten Sarah-Jane Himmelsbach und Eddie Arndt stilecht und leidenschaftlich. Coversongs und eigene Kompositionen berührten die Zuhörer. Auch wenn es mal inhaltlich ein wenig trauriger wurde, war die Grundstimmung doch stets optimistisch.Irischer Tanz Eddie Arndt gelang es immer wieder, die richtigen Worte ans Publikum zu richten, es einzubeziehen in die Songs und nicht selten sogar zum Lachen zu bringen.

In einer kleinen Pause zeigten dann die "Irish Folk Dancer" aus Wuppertal, was den irischen Tanz ausmacht. Stefanie Drensek und Isabell Glagla traten als "Double Turn" auf und tanzten den typischen Stepptanz - stimmungsvoll leidenschaftlich, grundweg fröhlich. Mehr als Aufforderung denn als Drohung war dann auch der Hinweis zu verstehen: "Nach dem Konzert sind sie dran, dann tanzen wir zusammen."

Stimmungslieder

Das passte nur zu gut zu dem folgenden Auftritt von "Crashandoh". Wo es "Bardic" auch mal ruhiger angehen ließ, wurde es bei dem Quartett mächtig stimmungsvoll, beinahe schon enthusiastisch. Hier durfte, nein: musste mitgesungen, getanzt und geschunkelt werden. Echte irische Musik eben für einen Abend im Namen der grünen Insel.

Und da durfte natürlich auch ein dunkles Guinness nicht fehlen. Fanden auch Timo Pafaff und Irnia Sawatzki. "Ich bin jetzt schon zum dritten Mal hier und das ist jedes Mal wieder eine großartige Stimmung. Mit guter Musik, tollem Tanz und diesem besonderem Rhythmus. Die Bands waren echt klasse", sagte Timo Pafaff beeindruckt.

 

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