Jahresrückblick: Coronavirus katapultiert Dorstens Schulen ins digitale Zeitalter

Jahresrückblick 2020

Das Coronavirus hat den digitalen Prozess in den Schulen beschleunigt. Die Dorstener sind auf dem besten Weg, sich den schwierigen Rahmenbedingungen anzupassen.

Dorsten

, 01.01.2021, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis alle Schüler mit iPads ausgestattet sind, ist es noch ein langer Weg. Und ein teurer.

Bis alle Schüler mit iPads ausgestattet sind, ist es noch ein langer Weg. Und ein teurer. © picture alliance/dpa

Vor den Weihnachtsferien 2020 nahmen im Gymnasium Petrinum nur noch 14 von 936 Schülern am Präsenzunterricht teil. Die Corona-Pandemie hat für leere Klassenzimmer gesorgt.

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Aber nicht jede Schule kann aufgrund besonderer sozialer Konstellationen einfach so, mit einem Fingerschnipsen, auf den digitalen Unterricht umstellen. Vielfach fehlen Kindern iPads, um am Unterricht am Bildschirm teilnehmen zu können.

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Nicht jeder Haushalt in Dorsten verfügt über freien Internetzugang und Computer für die Kinder. Das will die Stadt nachholen und hat den Bedarf abgefragt, um Kinder mit den notwendigen Hilfsmitteln ausstatten zu können.

Die Hersteller der iPads haben augenscheinlich wegen der weltweiten Nachfrage krasse Lieferprobleme, die Zwischenhändler dadurch Auslieferungsschwierigkeiten.

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Nicht alle Dorstener Eltern haben mit Homeschooling was am Hut - wegen Doppel- und Dreifachbelastungen mit Beruf, Haushalt und Kindern waren einige von ihnen dankbar, dass der Präsenzunterricht an den Schulen weitergeführt wurde.

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So fanden 60 Prozent der Schüler der Grünen Schule trotz der Pandemie den Weg in ihre Klassenzimmer.

Traurig waren die Abschlussjahrgänge der Schulen. Im Coronajahr konnten sie keine großen Partys feiern

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