Jetzt spricht der Mercaden-Manager

Abschied aus Dorsten

Er war Centermanager für nur acht Monate. Ende des Jahres räumt Sven Schneider sein Büro in den Mercaden. „Ich hätte das Center gerne weiterentwickelt“, sagt er im Interview. Und noch einiges mehr.

Dorsten

, 20.12.2017, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach nur acht Monaten als Centermanager verlässt Sven Schneider zum Jahresende Dorsten und die Mercaden wieder. Er wäre gerne geblieben, sagt er. (Foto: Stefan Diebäcker)

Nach nur acht Monaten als Centermanager verlässt Sven Schneider zum Jahresende Dorsten und die Mercaden wieder. Er wäre gerne geblieben, sagt er. (Foto: Stefan Diebäcker) © Foto: Stefan Diebäcker

Am Donnerstag ist Übergabe, auch wenn die hkm Management AG und ihr Angestellter Sven Schneider (32) offiziell noch bis Jahresende verantwortlich sind. Wer Nachfolger wird, mag Sven Schneider nicht sagen. „Das ist Aufgabe der OFB.“ Die Projektentwicklungsgesellschaft, hinter der die Landesbank Hessen-Thüringen steckt, und die hkm haben bekanntlich sich getrennt. Früher als geplant.

„Ich finde es schade, denn ich hätte das Center gerne weiterentwickelt“, sagt Schneider im Interview mit dieser Zeitung. „Wir hatten tolle Konzepte, die nicht umgesetzt werden konnten. Ich freue mich jetzt für die Menschen in Dorsten, für die Mieter und das Center insgesamt und hoffe dass eine Entwicklung stattfinden kann.“

„Die Gründe für die Probleme

Die Leerstände - zehn Ladenlokale sind nicht vermietet - gefallen ihm naturgemäß nicht. Warum kam es so? „Zum einen lief die Eröffnungsphase nicht ideal. Darunter hat die Liquidität einiger Mieter gelitten. Zum anderen ist die Marktlage schwierig, sie ist nicht expansiv“, sagt der scheidende Centermanager. „Viele verkleinern sich eher anstatt neue Ladenlokale zu eröffnen. Und dann fehlt irgendwann auch die positive Story. Sie müssen auch zeigen können, warum ein Mieter ins Center kommen soll.“ Es werde Aufgabe des neuen Centermanagers sein, „das neu aufzubauen, vielleicht auch ein bisschen weiter unten anfangen, um die Spirale wieder nach oben drehen zu können.“

Dorsten behält Sven Schneider, der jetzt zurückgeht in die hkm-Zentrale in Bergisch-Gladbach, in guter Erinnerung: „Ich habe viele Menschen kennen- und schätzen gelernt. Dorsten war für mich eine tolle Erfahrung.“

Das vollständige Interview mit Sven Schneider lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Zeitung.

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