Jüdisches Auto kommt zu Jüdischen Kulturtagen

Aktion auf dem Markt

Nicht das Gedenken und Erinnern steht im Vordergrund, sondern die Auseinandersetzung mit heutiger Kunst und jüdischer Kultur bei den Jüdischen Kulturtagen, die auch in Dorsten ihren Niederschlag finden.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 15.03.2011, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die beiden Künstlerinnen Anna Aadam und Jalda Rebling im Happy Hippie Jew Bus..

Die beiden Künstlerinnen Anna Aadam und Jalda Rebling im Happy Hippie Jew Bus..

Dazwischen ist der bunte Bus beim Paul-Spiegel-Berufskolleg zu Gast, dessen Stiftungsrat-Mitglied Herbert Rubinstein gleichzeitig Geschäftsführer der diesjährigen Jüdischen Kulturtage ist. Auch dort wird es Diskussionen mit Schülern geben, zwei Hauswirtschaftsklassen werden gemeinsam jüdische Speisen kochen, für 25 Mitarbeiter der Stadtverwaltung gibt es sogar ein koscheres Mittagessen. Neben dem Dorstener Kulturbüro, das seine Mitgliedschaft im NRW-Kultursekretariat für die Organisation der Jüdischen Kulturtage genutzt hat, und dem Paul Spiegel- Berufskolleg ist das Jüdische Museum weiterer Kooperationspartner des Projektes. In den Museums-Räumen wird am Sonntag (20.) um 11 Uhr die Ausstellung „Mammelosche“ des Kölner Künstlers Grigory Bernstein eröffnet, unter dem Motto „Von Menschen und Göttern“ werden am Mittwoch (23.) um 19.30 Uhr Lieder und Geschichten präsentieren und tags zuvor (Dienstag, 22. um 19.30 Uhr) wird der liberale Landesrabbiner von Schleswig-Holstein, Walther Rothschild,  aus seinem hilfreichen und unterhaltsamen Wegweiser durch das jüdische Leben namens „Der Honig und der Stachel“ lesen.

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